Zahlt Unfallversicherung bei Bandscheibenvorfall

Bezahlt die Unfallversicherung bei Bandscheibenvorfall

Die Unfallversicherung zahlt in diesen Fällen nichts. Verschiedene Vorschriften für innere Verletzungen (z.B. Organe, Bandscheiben). ein Unfall beim Golfen sein, wenn ein Bandscheibenvorfall die Folge ist?

eine Gelegenheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung darstellen. z.B: Die Unfallversicherung zahlt grundsätzlich immer dann, wenn es keinen Kran gibt.

Bandscheibenriss: Wann zahlt Ihre Privatunfallversicherung?

Grundvoraussetzung für die Leistungsverpflichtung aus Ihrer persönlichen Unfallversicherung ist das Vorhandensein eines Vorfalls. Eine Unfallverletzung tritt ein, wenn die Versicherten durch ein Geschehnis (Unfallereignis), das unerwartet eine äußere Wirkung auf ihren Organismus hat, unbeabsichtigt bleibende Schäden an ihrer Gesundheit erleiden. Gemäß AUB 88 und AUB 2010 (Allgemeine Unfallversicherungsbedingungen) sind Schäden an Bandscheiben generell von der Leistungsverpflichtung ausgenommen.

Ausnahmen: Der Arbeitsunfall macht mehr als 50% des Schadens aus. Selbst wenn Sie vor dem Unglück keine Beschwerden hatten, ist dies kein Beweis dafür, dass Sie keine defekten Altlasten hatten (OLG Frankfurt VersR 2006, 1118). Im Falle eines vereinzelten Bandscheibenvorfalls gehen die Richter immer von einer Beteiligung von mehr als 50% im Falle eines nicht zufälligen Streits aus (vgl. OliG Celle VersR 1990, 39).

Eine entschädigungspflichtige Bandscheibenvorfälle liegen nur vor, wenn ein Unfallgeschehen zu einem Wirbelfraktur führte (OLG Frankfurt r + s 2004, 531; Schleswig VersR 1995, 825). Auch bei einem Bandscheibenvorfall können unfallbedingte Schäden offensichtlich sein. Beweise sollten unmittelbar nach dem Unglück gewalttätige Klagen sein (OLG Schleswig VersR 1970, 1048).

Das OLG Koblenz hat bei einem Heckaufprall anders entschieden: Selbst bei einer kinetischen Energie von 6,3 - 7,2 Gramm durch einen Aufprall und ohne Begleitverletzungen kann die vorherrschende Unfallursache eines Bandscheibenvorfalls durch die versicherte Person belegt werden (OLG Koblenz VersR 2008, 1683). Es muss bewiesen werden, dass mehr als 50% des Bandscheibenvorfalls durch den Arbeitsunfall verursacht wurden (vgl. Steinmetz/Köster, VersR 2013, 38 - 41).

Bandscheibenschäden - Recht auf tägliche Unfallleistung aus der Unfallversicherung?

Das am 7. April 2005 verkündete Urteil der Zweiten Zivilkammer des Landgerichts Dortmund wird zurückgewiesen. Der Antragsteller wird angewiesen, die Kosten der Beschwerde zu tragen. Der Kläger kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Hoehe von 110% des in der Entscheidung vollstreckbaren Betrags abwenden, es sei denn, der Beklagte leistet vorher eine Sicherheitsleistung in Hoehe von 110% des zu vollstreckenden Betrags.

I. Die Klägerin hat vom Beklagten eine Unfallversicherung abgeschlossen, die sich auf das AUB 2000 des Beklagten stützt. Unter der Behauptung, dass er am 1. September 2002 gestürzt sei, sei ihm dadurch ein Bandscheibenvorfall (L5/S1) entstanden und damit seither zu 100 Prozent arbeitsunfähig gewesen, beansprucht er ab dem Tag des Unfalls Taggeld sowie eine monatliche Ruhegeld.

Gemäß Ziffer 5.2. 1 AUB 2000 sind Bandscheibenschäden vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, es sei denn, der Unfall ist die Hauptursache. Letzteres wurde von der Klägerin geltend gemacht. Der Beklagte bestreitet die Leistungsvoraussetzungen und beruft sich auch auf die Freiheit von Leistungen wegen Pflichtverletzung; die Klägerin hat die unfallgerechte Fragestellung "Existenz oder Existenz von Krankheit oder Gebrechen" mit einem "Nein" falsch beantwortet.

Der Kläger verfolgt mit der Beschwerde im Wesentlichen seine erstinstanzlichen Anträge. Der Antragsteller beantragt, dass der Antragsgegner angewiesen wird, ihm Taggeld nach Maßgabe von 2.3 der zwischen den Parteien vereinbarten Versicherungsbedingungen in Hoehe von EUR 1354,93 zuzüglich gesetzlicher Zinsen ab dem 6. Mai 2003 zu zahlen und ihm eine monatliche Unfallrente in Hoehe von EUR 147,60 zu zahlen, die rückwirkend ab dem 1. September 2002 monatlich im Voraus zu zahlen ist, bis eine Neubewertung des durch den Unfall verursachten Invaliditätsgrades zu einer Verringerung von weniger als 50 vH fuehrt, zuzüglich EUR 147,60 und gesetzlicher Zinsen ab dem 6. Mai 2003.

Zinsen auf rückständige Rentenbeträge seit dem 01.09.2002. Der Experte habe eine Degeneration nicht überzeugend gerechtfertigt; Fotos, die sieben Monate nach dem Unfall gemacht wurden, sagten nichts. Außerdem hatte der Experte eine vorherrschende Kausalität der Degeneration nicht nachvollziehbar nachgewiesen. Mit Bezug auf eine Stellungnahme des Neurochirurgen X vom 23.11.2005 reichte die Klägerin zusätzlich ein: In seinem Lebensalter (geb. 1959) gibt es keine gesunden Bandscheiben; es ist zu fragen, ob der Unfall geeignet war, einen Vorfall an altersgerechten Bandscheiben zu verursachen.

Insgesamt überkompensierte der Unfall als richtungsweisende Ursache. Zuletzt gab sie zu, dass die Klägerin am 1. September 2002 einen Unfall erlitten hatte, hielt aber ansonsten an ihren Argumenten fest, insbesondere dass der Bandscheibenvorfall nicht durch diesen Unfall verursacht worden war. Ein anderes trifft nur zu, wenn der Unfall die überwiegende Ursache des Schadens ist.

Der Versicherungsnehmer trägt nach inzwischen etablierter Rechtsprechung die Beweislast für die überwiegende Kausalität des Unfalls (vgl. - zu letztlich identischen Klauseln - Bundesrat, r+s 2003, 255 m.w.). n.; 2001, 439; olga Karlsruhe, Vers r. 2005, 969; olga Koblenz, Vers r. 2005, 1425 Aufhebung der früheren Rechtsprechung; olga Frankfurt, r. s. 2004, 431; olga Köln, a. a. O.; siehe allgemein BGH, Vers r. 1995, 1433).

Diese Beweise wurden von der Klägerin nicht erbracht. Der Bundesrat geht davon aus, dass der letzte Unfallbericht des Klägers und die Behauptung, dass der Unfall zu dem Bandscheibenvorfall geführt hat, zugunsten des Klägers richtig waren. b) Der Sachverständige T wiederholte vor dem Bundesrat, dass nach der Kernspintomographie vom 29. April 2003 davon auszugehen sei, dass der Kläger bereits zum Zeitpunkt des Unfalls erhebliche degenerative Veränderungen in der Wirbelsäule im Bereich L4 bis S1 erfahren habe (Bandscheibenraum B/L4/L5, Bandscheibenraum Bandscheibenvorfall).

Dies hätte zur Konsequenz gehabt, dass es auch ohne ein erhebliches traumatisches Ereignis jederzeit zu einem Bandscheibenvorfall gekommen wäre. Die vom Antragsteller beschriebene Unfallsituation war nicht geeignet, eine gesunde, d.h. degenerativ unveränderte Bandscheibe dauerhaft zu schädigen. Die Sachverständigen haben die von der Klägerin behaupteten Unfalldetails berücksichtigt und in der mündlichen Verhandlung vor dem Plenum ausführlich diskutiert.

Den Beobachtungen des Gutachters stehen auch die vom Kläger vorgelegten Fachaufsätze nicht im Widerspruch, die sich nicht zur Fragestellung der vorherrschenden Kausalität äußern. Detailliertere Informationen über den Zustand der Wirbelsäule vor dem Unfall konnten nicht eingeholt werden; die Klägerin hat diesbezüglich keine Unterlagen vorgelegt und war auch sonst nicht beim Sachverständigen T zu erhalten.

Danach war der (angebliche) Unfall mitverantwortlich für den Bandscheibenvorfall. Aber die Ursache war auch eine Degeneration; der Unfall war nicht so schwerwiegend, dass er eine gesunde Bandscheibe dauerhaft hätte schädigen können. dass auch ein alltägliches Ereignis - ohne nennenswertes Trauma - jederzeit zu dem Bandscheibenvorfall hätte führen können, kann nicht festgestellt werden, da der Experte T auch aus medizinischer Sicht beurteilt hat, dass der Unfall die überwiegende Ursache gewesen wäre (siehe auch OLG Koblenz, VersR 2004, 462; OLG Frankfurt a. M., r+s 2004, 431).

Weshalb der Unfall dennoch als die Hauptursache des Bandscheibenvorfalls anzusehen ist, konnte selbst der vom Kläger hinzugezogene Neurochirurg X nicht zeigen. Letzterer wies den Bundesrat zunächst darauf hin, dass die Klägerin bis zum (angeblichen) Unfall keine Beschwerden hatte. Daraus kann jedoch für den Kläger nichts abgeleitet werden.

Selbst wenn die Vorlesung als richtig angenommen wird (trotz bereits früher diagnostizierter Lumboischialgie), bedeutet dies nicht, dass der Unfall die Hauptursache für den Bandscheibenvorfall war. Für diese Aussage ist es nicht wichtig, ob der Unfall zum ersten Mal Schmerzen verursacht hat (vgl. S. Senator, ebd., m.w.). Er wies auch darauf hin, dass der Antragsteller bis zum Unfall eine körperlich anstrengende Tätigkeit als Metzger ausgeübt habe und dass er alle damit verbundenen Bewegungen ohne Beschwerden oder Bandscheibenvorfälle ausführen könne.

Daraus kann auch für den Kläger nichts abgeleitet werden. Wie aus den Ausführungen des Experten T ersichtlich ist - und wie von X nicht geleugnet wurde -, war es genau so, dass ein Bandscheibenvorfall zwar vor dem Unfall nicht eingetreten war, aber jederzeit hätte eintreten können, auch ohne erhebliche traumatische Auswirkungen - und damit ohne die vorherrschende Beteiligung eines Unfalls.

Die Tatsache, dass der Kläger trotz körperlicher Anstrengung bis zum Unfall keinen Bandscheibenvorfall erlitten hat, beweist daher nicht die überwiegende Ursache.

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