Wieviel Zahlt Unfallversicherung Schulterverletzung

Wie viel zahlen Unfallversicherung Schulterverletzung

Die Unfallversicherung zahlt umso mehr, je höher der Invaliditätsgrad ist. Auch die PUV (private Unfallversicherung) zählt. check (Experte kommt aus meiner privaten Unfallversicherung). Sprung zu Wie viel Entschädigung für Schmerzen und Leiden kann eine Schulterluxation verursachen? Andererseits dürfen diejenigen, die sich im Privatleben verletzen und dadurch dauerhaften Schaden erleiden, nicht über Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung spekulieren: gesetzliche/private Krankenversicherung, Unfallversicherung.

Unfall-Versicherung - Rotatorenmanschettenruptur

Veranlasst den Anmelder, 89% der Kosten des Verfahrens in erster Instanz und den Beklagten 11% zu zahlen. Die Zwangsvollstreckung kann der jeweilige Schuldner durch Sicherheitsleistung oder durch Hinterlegung eines Betrages in Hoehe von 120% des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, es sei denn, der jeweilige Gläubiger leistet eine Sicherheit in Hoehe von 120% des vor der Vollstreckung zu vollstreckenden Betrages.

Die Klägerin unterhält bei dem Beklagten eine private Unfallversicherung, in der auch seine Frau, Zeuge N...., versichert ist. Der Kläger hat den Beklagten im Monat März 2006 über eine Schulterverletzung seiner Frau im Nach vom 30. Juni bis einschließlich Januar 2005 (ca. 1:30 Uhr am Stichtag 31. Juli 2005) informiert. Der Beklagte zahlte dem Kläger wegen des Vorfalls eine Invaliditätsleistung von 3.579,10 ?.

Die Klägerin behauptet, dass seine Frau als Nachtschwester am 01.07.2005 um 1.30 Uhr einen Patienten besser positioniert haben wollte. Als Folge der mit dem Lifting verbundenen Anstrengung fühlte sie einen Schießschmerz in ihrer rechten Schulter (Bl. 3 d. A.). Während des Vorfalls hatte sie einen unvollständigen Riss der Rotatorenmanschette erlitten (Diagnososen S. 4 f. d. A.).

Durch den Unfall litt sie unter einer erheblichen Einschränkung der Beweglichkeit der rechten Schulter. Der Kläger beantragte in seiner Klageschrift eine Invaliditätsleistung auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 40 vH. Die Klägerin vertrat die Auffassung, dass unter den Bedingungen der progressiven Invalidität die gesamte Grundversicherungssumme gezahlt werden sollte. Die Klägerin hat beantragt, dass der Beklagte aufgefordert wird, ihm seit Einreichung der Klageschrift am 20. Juni 2008 47.550,90 zuzüglich Zinsen in Hoehe von 5 Prozentpunkten ueber dem Basiszinssatz zu zahlen.

Der Beklagte behauptet, dass der beschriebene Verletzungsverlauf ("Verheben") nicht in der Lage ist, den behaupteten Schaden an der Rotatorenmanschette zu verursachen (Seite 42 ff.). Der lange Zeitraum zwischen dem Vorfall und dem ersten Arztbesuch spricht auch gegen eine schwere Verletzung der Rotatorenmanschette (Blatt 42 der Admiralität). Das Landgericht Saarbrücken hat mit dem am 7. Dezember 2009 verkündeten Urteil (S. 181 d. A.) - nach Informationsverhandlung mit dem Kläger (S. 89 d. A.) und Beweisaufnahme durch Vernehmung des Zeugen N... (S. 181 d. A.) - ein Urteil im Falle des Klägers gefällt (S. 89 d. A.).

89 d. A. ) und die Einholung eines schriftlichen Gutachtens des Sachverständigen A... vom 02.02.2009 (S. 109 d. A.) sowie einer schriftlichen Änderung vom 26.07.2009 (S. 147 d. A.) - die Klageschrift zurückgewiesen. Die Klägerin hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt. Die Klägerin ist der Ansicht, dass das Landgericht die Rechtsprechung des Obersten Gerichts nicht geprüft und die Beweislast falsch eingeschätzt habe (Akte, Seite 216 ff.).

Der Landgericht hatte die Bestimmung in 8 AUB 94 über die Kürzung der Versicherungsprämie zu Unrecht angewandt, indem er die Begriffe Krankheit und Gebrechen fehlinterpretiert und die Beweislast des Versicherers verkannt hatte. Im Falle einer altersbedingten Degeneration des Rotatorenmanschettenapparates gibt es weder Krankheit noch Gebrechen, da es sich bei den typischen Verschleißerscheinungen im Alter nicht um Krankheiten und Gebrechen handelt, auch wenn sie eine bestimmte Disposition für Gesundheitsstörungen darstellen (Bl. 217 d. A.).

Über eine alterstypische Degeneration der Rotatorenmanschette hinaus hatte die Beklagte weder Verschleiß geltend gemacht noch nachgewiesen (Bl. 217 d. A.). Darüber hinaus hatte der Experte A.... erklärt, dass bei Menschen über 50 Jahren immer von einer degenerativen Veränderung der Rotatorenmanschette auszugehen ist, auch wenn es keine klinischen Symptome gab. Die Anwesenheit von gesunden Sehnen im Lebensalter des Zeugen N.... ist die Ausnahme angesichts des typischen Alterungsprozesses, der im Laufe des 20. Lebens beginnt.

Die Arthrose des Schultereckgelenks, die Arthrose des Schulterhauptgelenks mit beginnender Kopfrundung und erhöhter subchondraler Sklerose der Hüftpfanne sowie die Verengung des Gelenkspaltes zwischen Oberarm, Oberarmkopf und Unterarmpfanne als degenerative Veränderung über das übliche Alter hinaus sind jedoch unbedeutend (Blatt 218 f d. A.). Sie waren für das Unfallereignis nicht ursächlich, da sie sich an einer ganz anderen Stelle im Schultergelenk befanden und nicht zum Defekt der Supraspinatussehne geführt hatten (Bl. 219 d. A.).

Die Arthrose im Schultergelenk habe zu dem durch den Unfall verursachten Defekt geführt, hatte das Landgericht ungeprüft angenommen. Obwohl der Sachverständige A..... erklärt hatte, dass 60 v. H. der unfallbedingten Invalidität des Zeugen auf Sachschäden zurückzuführen sind, hatte er die Kausalität nicht kommentiert (Datei, Seite 219 des Geschäftsberichts). ihm 47.550,90 zuzüglich Zinsen in Hoehe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit Einreichung des Verfahrens am 20. Juni 2008 zu zahlen.

Nach Ansicht der Beklagten hat die Klägerin den in erster Instanz festgestellten Invaliditätsgrad von Auffas Armwert, d.h. 17,5 Prozent, und damit die Nichtanwendbarkeit der Progressionsskala nicht angefochten, da der Schwellenwert von 25 Prozent nicht überschritten wurde. Auch die Klägerin greift zu Unrecht die Anwendung des § 8 AUB 94 (Datei, Seite 223 d. A.) an.

Mit der Verordnung soll sichergestellt werden, dass der Versicherer nur für die Unfallursache, nicht aber für Schäden durch degenerative Veränderungen, z.B. an den Sehnen, aufkommt. Es ist wahr, dass altersbedingte Veränderungen keine Krankheiten oder Gebrechen waren. Bei der Ehefrau des Klägers gab es jedoch keine altersbedingte Degeneration der Rotatorenmanschette, sondern eine Erkrankung, die das übliche Ausmaß der degenerativen Veränderungen weit überstieg, nämlich Arthrose des Schultereckgelenks, Arthrose des Schulterhauptgelenks, erhöhte Sklerose der Hüftpfanne und Verengung der Gelenkspalte zwischen Oberarmkopf und Oberarmacetabulum.

Sie würden nicht an einer ganz anderen Stelle im Schultergelenk liegen. Vielmehr ist die Rotatorenmanschette die Sehnenhaube direkt über dem Oberarmkopf, die durch die umgebenden knöchernen Teile des Schultergürtels grundsätzlich geschützt ist (Bl. 224 d. A.). Die Manschette kommt bei Bewegungen mit dem Schulterdach in Berührung und Abnutzung im Schultergelenk führt zu einer zusätzlichen Verengung dieses Raumes.

Der von der Frau des Klägers beim Anheben eines Patienten beschriebene Aufwand ist ein völlig ungeeigneter Verletzungsmechanismus zur Beschädigung der Rotatorenmanschette. Die Expertin der Klägerin hatte daher erklärt, dass der Gesundheitsschaden der Frau des Klägers eindeutig durch Krankheiten und Gebrechen verursacht worden sein muss (Seite 225). Es war nach den Erkenntnissen des Sachverständigen der Klägerin E. S. E. denkbar, dass die Frau des Klägers bei anderer Gelegenheit den Teilruptur erlitten hatte (Datei, S. 227 ed. A.).

Hinsichtlich des Sachverhalts und der Vorlage der Partei im Einzelnen sowie des Ergebnisses der Beweisaufnahme wird zunächst auf die ausgetauschten Schriftsätze samt Anlagen, das schriftliche Gutachten des Sachverständigen A... vom 02.02.2009 (Aktenzeichen 109 d.) und das schriftliche Gutachten des Sachverständigen A.... vom 02.02.2009 (Aktenzeichen 109 d.) verwiesen. Grundsätzlich hat der Kläger einen Anspruch auf Zahlung der Invaliditätsentschädigung nach Maßgabe von Abs. 2 VVG a. F. i. V. m. 7 Nr. I AUB 94. a) Zwischen den Parteien besteht ein Unfallversicherungsvertrag, der unter anderem Invaliditätsleistungen und eine Unfallrente ab einer Invalidität von 20 v. H. vorsieht.

Die Mitversicherte N..... hat nach 1 Nr. VI AUB einen Unfall erlitten, nämlich eine Versetzung von Gliedmaßen, der Wirbelsäule oder eines Gelenks durch erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder der Wirbelsäule, indem sie einen Patienten in eine höhere Position bringen wollte und damit einen Rotatorenmanschettenruptur erlitten hat.

Der entsprechende Ist-Zustand, der auf der Grundlage der Erläuterungen des Sachverständigen B.... sowie der anderen ärztlichen Atteste gemacht wurde, ist in sich schlüssig und nachvollziehbar. Auch das Landgericht hat die Verletzung richtig als eine der Gliedmaßen, nämlich den Armen, interpretiert, da eine enge Verbindung zwischen dem Schultergelenk und dem in ihm endenden Armen besteht.

c ) Das Landgericht ging auch zu Recht davon aus, dass der Beklagte den Ablauf des 15-monatigen Frieses gemäß 7 Nr. I Abs. 1 S. 3 AUB 94 wegen der unterbliebenen Erteilung einer entsprechenden Weisung nicht geltend machen konnte und auch nicht geltend gemacht hat und dass dies nicht der Fall war. d) Darüber hinaus ist nach den Feststellungen des Sachverständigen nach den Feststellungen des Sachverständigen und der Sachverständigen und der Sachverständigen, die auch im Berufungsverfahren von keiner der Parteien angefochten wurden, davon auszugehen, dass der Dauerbeschädigungsgrad Landge Armwert, also Beleh von 70 vH und damit 17,5 VH ist.

368,65. a) Gemäß § 8 AUB 94 wird die Leistung im Verhältnis zum Anteil der Krankheit oder Gebrechen gekürzt, wenn Krankheit oder Gebrechen zu den durch das Unfallereignis verursachten Gesundheitsschäden oder deren Folgen beigetragen hat und dieser Anteil mindestens 25% beträgt. Die Klägerin wies zu Recht darauf hin, dass Krankheiten (anormale Körperzustände, die eine medizinische Behandlung erfordern) und Beschwerden (permanenter anormaler Gesundheitszustand, der (teilweise) keine ordnungsgemäße Ausübung normaler Körperfunktionen mehr zulässt) keine normalen Verschleiß- und Schwächezustände aufgrund des Alters beinhalten, auch wenn sie eine bestimmte Disposition zu Gesundheitsstörungen darstellen.

b) Der Sachverständige A.... hat in seinem Bericht vom 02.02.2009 festgestellt, dass die Krankheiten oder Gebrechen eindeutig zu den durch das Unfallereignis verursachten Gesundheitsschäden oder deren Folgen beigetragen haben (Bl. 119a d. A.). Aufgrund seiner biomechanischen Schutzfunktion verhindert der Deltamuskel strukturelle Schäden an der Rotatorenmanschette.

Die Kernspintomographie vom 15.11.05 spricht auch für eine degenerative Vorschädigung. Andererseits gibt es Anzeichen einer Degeneration, z.B. Arthrose im Schultereckgelenk und Signalveränderungen der Rotatorenmanschette im Sinne von Narbenveränderungen. Im Alter über 50 Jahre kann immer von einer degenerativen Veränderung der Rotatorenmanschette ausgegangen werden, auch wenn bisher keine klinischen Symptome aufgetreten sind.

Aufgrund des Alters der Zeugin, der Tatsache, dass ein Arztbesuch nicht innerhalb von 24 Stunden bis 3 Tagen stattgefunden hat, und des pathomorphologischen Befundes ist daher von einem Vorschaden auszugehen (Bl. 121 d. A.). Der Experte hat in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 26.07.2009 diese Ergebnisse bestätigt, ohne zuvor neue Erkenntnisse aufzulisten (Bl. 147 ff. d. A.).

c ) In dieser Situation ist zunächst die Fragestellung offen geblieben, ob Schwachstellen oder Krankheiten, die über die altersbedingte Abnutzung hinausgehen, beigetragen haben. Nach Ansicht des Experten B.... ist die Degeneration der Rotatorenmanschette als solche eine, die bei Menschen über 50 Jahren regelmäßig auftritt, d.h. auch bei Zeugen N.......

Obwohl der Experte keine darüber hinausgehenden degenerativen Veränderungen oder Schäden an der Rotatorenmanschette selbst feststellte, tat er dies in Form von verschiedenen arthrotischen Veränderungen an verschiedenen Teilen des Schultergelenksystems. Inwieweit diese auch altersbedingt sind oder nicht, wurde zunächst vom Experten nicht ausführlicher erläutert. Die Klägerin ist der Ansicht, dass nur die Degeneration der Rotatorenmanschette selbst beteiligt war, dass aber die anderen Veränderungen ganz andere Bereiche des Schultergelenks betreffen, die nichts damit zu tun haben.

Der Beklagte argumentiert, dass die Rotatorenmanschette die Sehnenhaube ist, die sich direkt über dem Oberarmkopf befindet und die im Wesentlichen durch die umgebenden knöchernen Teile des Schultergürtels geschützt ist. Die Manschette kommt bei Bewegungen mit dem Schulterdach in Berührung und Abnutzung im Schultergelenk führt zu einer zusätzlichen Verengung dieses Raumes. Der Experte A.... hat dazu ebenfalls noch keine Erkenntnisse gewonnen.

In seiner mündlichen Verhandlung am 24. November 2010 (Seite 238 d. A.) machte der Experte jedoch deutlich, dass das Schultergelenk ein sehr komplexer Mechanismus ist, bei dem die einzelnen Bereiche des Schultergelenks von einem Muskel-Augen-Plexus umgeben sind.

Der Rotatorenmanschette, die für die Beweglichkeit der einzelnen Gelenkteile verantwortlich ist, ist sehr empfindlich gegenüber Verletzungen und degenerativen Veränderungen. Anhand der in seinem schriftlichen Gutachten vom 9. September beschriebenen degenerativen Entwicklungen der Gelenkteile musste er feststellen, dass die Rotatorenmanschette bereits zu diesem Zeitpunkt degeneriert war. Dies wurde auch durch die Magnetresonanztomographie vom 15. November 2009 bestätigt, in der man auch degenerative Entwicklungen der Rotatorenmanschette selbst sieht.

Das Fehlen der Rotatorenmanschette deutet darauf hin, dass es keine signifikante Beeinträchtigung durch ein Trauma der Rotatorenmanschette gibt (Blatt 239 d. A.). Bei gleichaltrigen Menschen, die ähnlich wie die Zeugen N.... durch ihren Berufsstand körperlich belastet sind, konnten aber auch gleiche oder ähnliche degenerative Veränderungen in der Röntgen- oder Magnetresonanztomographie beobachtet werden, auch wenn sie keine klinische Relevanz hatten, d.h. sie nicht in belastender Weise Aufmerksamkeit erregten (Bl. 240 d. A.).

Dementsprechend ist davon auszugehen, dass beim Zeugen N.... zwar degenerative Vorschäden vorhanden waren, die zur Verletzung beigetragen haben, es sich aber nur um alterstypische Veränderungen handelt, die insoweit nicht zu berücksichtigen sind. Unter keinen Umständen kann der Kläger die 47.550,90 ? geltend machen, die mit der Beschwerde vollständig verfolgt wurden.

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