Welche Versicherungen sollte man Unbedingt Abschließen

Bei welchen Versicherungen sollten Sie unbedingt eine Versicherung abschließen?

sind gegen alle wesentlichen Risiken abgesichert, zahlen aber nicht mehr als unbedingt notwendig. Man sollte sich nicht von solchen Marketinggesprächen blenden lassen: Vor dem Abschluss einer Versicherung: Überprüfen Sie, ob es Sinn macht und passen Sie es an Ihre neue Lebenssituation an oder schließen Sie eine weitere Versicherung ab. Am besten sollte die Versicherung weltweit gültig sein.

Die Versicherungen sind unnötig.

Die Erk Schaarschmidt weiß um das ganze Spektrum des dt. Versicherungselendums. Die Versicherungsexpertin der Landeszentrale Brandenburg sagt: "Es gibt Kundinnen und -kundinnen, die drei bis vier Todesfallversicherungen an der Wange haben. "Für 30 EUR offeriert die Brandenburgische Landeszentrale jedem Einwohner eine stundenlange individuelle Vorsorgeberatung - manchmal mit erstaunlichen Ergebnissen: Die Verantwortung liegt bei den Verteilungsstrukturen der Versicherer: Die Versicherungen müssen Verträge mit hohen Profiten ausgeben.

"Deshalb wird der Umsatz durch hohe Kommissionen angeheizt, die in einigen Fällen acht oder mehr Prozentpunkte der Gesamtsumme einnehmen. Lukrativ ist das Sicherheitsgeschäft: Laut einer Untersuchung der Uni St.Gallen wendet der Deutsche jährlich rund 2133 EUR pro Person für Versicherungen auf. In der Statistik der Assekuranz (PDF) wird deutlich: 2012 befanden sich 458 Mio. Versicherungen im Besitz der Bundesbürger, das sind etwa sechs Vertragsabschlüsse pro Einw.

Davon entfallen 93 Mio. Lebensversicherungspolicen und 298 Mio. Schaden- und Unfallversicherungen. Dabei handelt es sich um die folgenden Bereiche. Gut 25 Mio. neue Kontrakte kommen alle fünf Jahre hinzu. Nicht jeder Wertsachen muss über einen längeren Zeitraum abgesichert sein. Weil der Schaden in der Praxis in der Praxis meist bereits durch andere Versicherungen gedeckt ist: "Wenn Sie eine Hausratversicherung haben, brauchen Sie keine Gepäckversicherung, weil der Haushaltsgegenstand auch im Ferienbetrieb sozialversichert ist", erklärt Elke Weidenbach, Versicherungsspezialistin der Verbraucherzentrale NRW.

Diese deckt die bereits durch die Kraftfahrzeugversicherung gedeckten Gefahren ab. Für Weidenbach ist auch die Todesfallversicherung, die zum Todeszeitpunkt auszuzahlen ist, überflüssig. "â??Das ist nur dann sinnvoll, wenn man sofort nach Versicherungsabschluss stirbtâ??, sagt die VerbraucherschÃ?tzerin. Auch auf die Krankenhaus-Tagesgeldversicherung könnte der Versicherungsnehmer verzichtet werden - das Verdienstausfallrisiko ist bereits durch die Krankenkasse mitversichert.

Auch einfach nur unnötige Tierlebensversicherungen würden auf dem Haustiermarkt offeriert, sagt Weidenbach. "Den Verbrauchern ist es lieber, eine Krankenversicherung abzuschließen, die zweimal im Jahr bezahlt wird. "Der Versicherungsexperte rät: "Eine solche ist nur dann sinnvoll, wenn es nicht möglich ist, einen Verlust aus der Kasse zu kompensieren. "Aber welche Versicherungen sind ein Muss?

Inwiefern sollte man sich um jeden Preis versichern? Trotz der hohen Versicherungsausgaben sind die deutschen Bürger nicht immer gut abgesichert. "Wir versichern Kraftfahrzeuge, Häuser und Haushaltsgegenstände mehr als Menschen", sagt Manfred Powereleit, Chefredaktor des Map-Report Industrieservice. "Bevor Sie eine Versicherungspolice abschließen, sollten Sie sich daher fragen: Was ist mir besonders auffällig?

"â??Wir möchten uns gegen Risken mit groÃ?er Wahrscheinlichkeit und geringen Schadenshöhen versichernâ??, sagt Poleit. So zitiert er beispielsweise die Glasbruch-Versicherung - eine gebrochene Glasscheibe ist kaum ein wirtschaftliches Manko. Beträchtliche Verluste, die zu einem wirtschaftlichen Verfall des Unternehmens beitragen könnten, wären dagegen kaum versicherbar. "â??Bei einem solchen UnglÃ?ck können rasch 100.000 bis eine Millionen EUR gesammelt werdenâ??, sagt Weidenbach vom Verbraucherzentrum NRW.

Die Problematik: Während die Versicherungen das Risikopotenzial sehr präzise berechnen, schätzen die Konsumenten die Gefahren oft fälschlicherweise ein. "Diese sind für Versicherungen sehr profitabel, für die Bevölkerung aber oft überflüssig, da das Unfallrisiko in den meisten Berufsgruppen sehr niedrig ist", sagt Verbraucherschutzbeauftragter Erk Schaarschmidt. Nichtsdestotrotz verfügen die Bundesbürger über 27 Mio. Unfallversicherungsverträge.

Noch klarer wird der Wirtschaftsjournalist Poweleit: "Die Unfall-Versicherung ist die grösste Cash Cow der Gruppe - ein absoluter Unsinn-Produkt. "Powereleit rechtfertigt seine Kritik mit einer simplen Zahl: "Die Unfallrate bei vollbehinderten Menschen beträgt zwei Prozentpunkte. "Hauptverursacher der Behinderung sind dagegen Erkrankungen wie ein Hirnschlag, die sowieso nicht durch die Unfall-Versicherung erstattet werden.

Neben sinnvollen Versicherungen und Finanzreserven sind laut Powereleit die richtige Information der Schlüssel zum Schutz vor unerwünschten Risiken: "Viele Schadensfälle können vermieden werden, wenn man im Voraus gut aufgeklärt ist. "Es gibt sowieso keine Versicherungen gegen viele der Lebensrisiken.

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