Wann Braucht man eine Rechtsschutzversicherung

Ab wann benötige ich eine Rechtsschutzversicherung?

Nicht jeder, der Recht hat, hat Recht. Wozu brauche ich eine Rechtsschutzversicherung? Gerichtsverfahren können viel Geld kosten. Bevor man sich versieht, trifft man sich vor Gericht. Hier wählen Sie genau den Versicherungsschutz aus, den Sie wirklich benötigen.

Worin besteht der rechtliche Schutz überhaupt?

Warum brauchst du rechtlichen Schutz? Die Entscheidung, ob Sie einen Gerichtsstreit beilegen wollen oder nicht, obliegt Ihnen, denn in der Regelung entscheiden Sie allein, ob Sie argumentieren wollen oder nicht. Auf der anderen Seite kann Ihnen ein Gerichtsverfahren auch konkret auferlegt werden, z.B. durch das grundlose Vorgehen einer anderen Partei, gegen die Sie sich verteidigen müssen.

Doch auch hier können Sie den Anforderungen der anderen Seite nachgeben und entsprechen, wenn Sie es nicht zu einem Gerichtsstreit kommen wollen. Obwohl die Rechtsschutzversicherung allgemein als eine der weniger bedeutsamen Versicherungsarten gilt, kann sie in den beschriebenen Fällen von großer Wichtigkeit sein, vor allem wenn man die eventuellen Ausgaben berücksichtigt.

Oftmals wird darüber nicht nachgedacht, aber selbst bei einem Streitwert von 5000 EUR können Prozesskosten von rund 2.169 EUR anfallen. Wenn wir das im Hinterkopf behalten, wäre es überlegenswert, ob eine Rechtsschutzversicherung nicht Sinn macht. Ab einem Jahresbeitrag von ca. 60 EUR stehen bereits unkomplizierte verkehrsrechtliche Schutzversicherungen zur Verfügung.

Dieser Betrag ist im Hinblick auf die eventuellen Gerichtskosten sehr klein. Alle wissen, wie rasch im Strassenverkehr etwas passiert und wie kostspielig die Instandsetzungskosten oder das Fahrzeug sein können. Einige wären ohne Rechtsschutzversicherung - auch mit solchen eindeutigen Möglichkeiten - dazu neigt, auf ihre Rechte zu verzichtet, weil ihnen eine Klage (und ihr Ausgang) zu riskant erscheinen.

Zur Vermeidung der Gefahr, im Falle einer Scheiterung die eventuellen Prozesskosten tragen zu müssen, kann die Unterstützung der Rechtsschutzversicherung sehr hilfreich sein. Die Rechtsschutzversicherung deckt dann die Anwaltskosten, die Prozesskosten (einschließlich Zeugenhonorare, Sachverständige und Vollstreckungskosten), die Gebühren des Widersprechenden sowie die Strafzahlungen als unverzinsliches Kreditgeschäft im Falle einer Freiheitsstrafe im In- oder Auslandeinsatz.

Bitte bedenken Sie jedoch, dass die Rechtsschutzversicherung nicht immer alle Prozesskosten erstattet. Überprüfen Sie daher, welche Gefahren Sie absichern wollen und erkundigen Sie sich in einer persönlichen Beratung über die individuellen Angebote zum Thema Rechtschutz. Sie sollten auch darauf achten, dass einige rechtliche Auseinandersetzungen einer Warte- oder Blockierfrist von in der Regel drei Monate unterliegen, was bedeutet, dass sich der vollständige Rechtschutz verzögert.

Damit muss der Rechtsschutzstreit spätestens drei Monaten nach Beginn der Versicherung eintrat. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um rechtliche Auseinandersetzungen, die unter den rechtlichen Schutz des Vertrags- und Immobilienrechts, des Arbeitsrechts, des Sozialgerichtsrechts, des Steuerrechts, des Rechtsschutzes für Wohnungseigentümer und -nehmer sowie des Verwaltungsrechtsschutzes gestellt werden. S. 1: Was ist eigentlich Rechtschutz? S. 2: Wofür benötigen Sie rechtlichen Schutz?

S. 3: Welche Rechtsschutzarten gibt es? S. 4: Wie kostspielig ist ein verloren gegangener Vorgang? S. 5: Wie viel kosten Sie die Rechtsschutzversicherung? S. 6: Was ist im Falle von Fällen zu tun? S. 7: Was zahlt der Anwaltsversicherer? S. 8: Was zahlt ein Anwaltsversicherer nicht? Page 9: Page 10:

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