Versicherungsmakler Vertrag Kündigen

Der Versicherungsmakler Kündigt den Vertrag

Wenn ein Broker beauftragt wurde, dann wurde auch ein Brokervertrag abgeschlossen, auch Brokerauftrag genannt. Der Broker kann den Vertrag mit einer Frist von einem Monat kündigen. das Bedürfnis des Kunden nach sofortiger Beendigung des Vertrages. Hiermit wird der Broker ermächtigt, bestehende Versicherungsverträge zu kündigen, wieder zu decken und neu abzuschließen. Die Versicherung, Pflicht, Relevanz, Wer?

Beendigung des Vermittlungsvertrages durch den Versicherungsmakler: Sie müssen darauf achten.

Fragestellung: Ich möchte mich von einem Interessenten verabschieden. Worauf muss ich bei der Stornierung des Maklervertrages achten? Was ist bei der Entlassung zu tun? Die Beendigung des Vermittlungsvertrages durch den Broker unterliegt gesetzlichen Beschränkungen - unabhängig davon, ob eine Frist für die Ankündigung festgelegt wurde oder nicht. Ist in der Maklervereinbarung keine Frist festgelegt, können Sie die Maklervereinbarung mit sofortiger Wirkung auflösen.

Der § 627 Abs. 1 BGB gibt Ihnen und Ihrem Abnehmer die Gelegenheit, den Vermittlungsvertrag ohne wichtigen Anlass und ohne Beachtung einer Sonderfrist zu kündigen. Sie sind als Broker der "Treuhänder-Treuhänder" Ihres Mandanten. Durch das besondere Vertrauen, das Ihr Mandant in Sie setzt, erbringen Sie "Dienstleistungen einer höheren Art" - wie Anwälte, Steuerexperten, etc. - und sind kein Mandant.

Diese Dienstleistungen können von Rechts wegen zu jeder Zeit durch Mitteilung gekündigt werden. Wenn Sie den Vermittlungsvertrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt ohne triftigen Grund kündigen, z.B. bei einer komplizierten Schadensregulierung oder einer fortlaufenden Deckungsänderung, sind Sie verpflichtet, dem Auftraggeber den erlittenen Verlust zu ersetzen (Beendigung ist weiterhin wirksam). Er kann daher nur in der Weise kündigen, dass der Auftraggeber die Vermittlungsleistungen an anderer Stelle zeitgerecht in Anspruch nehmen kann.

Besteht jedoch ein wesentlicher Anlass zur Beendigung zu einem ungünstigen Zeitpunkt, z.B. weil Ihr Mandant Ihnen bewusst unrichtige Angaben gemacht hat, die die Grundlage für Ihre Vermittlungstätigkeiten bilden, können Sie auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt kündigen, ohne schadensersatzpflichtig zu sein. Die folgenden beiden Linien reichen für die Beendigung des Maklervertrages aus: Im Falle einer vorzeitigen Beendigung aus wichtigen Gründen müssen Sie besondere Überlegungen anstellen; weitere Einzelheiten finden Sie im Folgenden.

Bei Beendigung des Maklervertrages unterliegen Sie postvertraglichen Verpflichtungen zur Wahrung Ihrer Interessen, wie sie auch in anderen beratenden Berufen, z.B. für den Anwalt, gelten. Auch wenn der Auftraggeber den Vermittlungsvertrag auflöst, müssen Sie alle notwendigen Massnahmen ergreifen, um Nachteile für den Auftraggeber zu vermeiden. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, ob Sie von der postvertraglichen Verpflichtung zur Wahrung Ihrer Interessen befreit sind, wenn der Auftraggeber einen neuen Intermediär beauftragt hat.

Du kannst mit dem Auftraggeber eine Kündigungsvereinbarung abschließen und auf beiden Seiten eine Frist absprechen. Der Grund dafür ist folgender: Das Recht zur jederzeitigen Kündigung nach 627 BGB kann nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Formvereinbarungen aufgehoben werden; dies kann nur durch eine separate Einzelvereinbarung erfolgen. Weil Broker in den meisten FÃ?llen ihre VermittlungsvertrÃ?ge nicht einzeln mit ihren Abnehmern verhandeln und absprechen, sondern vorgefertigte Standard-Vertragsformulare ausfÃ??hren, sind diese als Allgemeine GeschÃ?ftsbedingungen nach  305 Abs. 1 BGB zu bezeichnen.

Dies hat zur Folge, dass der Auftraggeber die festgelegte Frist nicht einhalten muss. Der Makler kann den Vermittlungsvertrag ohne Angabe von Gründen auflösen. Sie hat die festgelegte Frist einzuhalten. Hierfür kann er sich nicht selbst "belohnen" und eine ineffektive Aufhebungsregelung in seinem Vermittlungsvertrag zu seinem Gunsten ausnutzen, wenn er sich rasch von einem Abnehmer trennen will.

Wenn Sie Ihren Vermittlungsvertrag mit einer effektiven Frist kündigen möchten, sollten Sie dies mit Ihren Kundinnen und -kunden separat oder einzeln abstimmen, wenn Sie Ihr vorab formuliertes Standardvermittlungsformular weiterhin nutzen möchten. Denn nur so können sie sich auf eine effektive oder rechtlich sichere Aufhebungsvereinbarung einigen, die auch Ihre Kundinnen und -kunden einhalten müssen. Dabei ist es von Bedeutung, dass die Entscheidungsfreiheit des Auftraggebers (in Bezug auf die Kündigungsfrist) nicht durch Ihren Einfluss überschattet wird, da sonst auch die "separate" Absprache zu einer AGB wird.

Dem Auftraggeber muss die tatsächliche Gelegenheit gegeben werden, den Vertragsinhalt durch echte Verhandlungen zu beeinfluss. Dies könnte dadurch angezeigt werden, dass die Frist nach der Verhandlung manuell in das Formblatt eingegeben wird. Wenn Sie den Vermittlungsvertrag mit dem Auftraggeber später unter Beachtung der Frist kündigen wollen, können Sie das Anschreiben wie nachfolgend beschrieben auslegen.

Für beide Vertragspartner besteht weiterhin die Möglichkeit der fristlosen Beendigung aus wichtigem Anlass gemäß § 626 BGB. Das heißt, auch wenn eine Frist zur Benachrichtigung festgelegt ist, können Sie oder Ihr Auftraggeber den Vertrag für die Zukunft aufheben. Gleiches trifft auf Sie zu, wenn Sie einen wesentlichen Kündigungsgrund haben ( 627 Abs. 2 BGB, s. o.).

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