Unfallversicherung überflüssig

Überflüssig Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung ist kein Ersatz für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit ist die Insassenversicherung wieder überflüssig. Rentenexperten erklären, für wen sich die Unfallversicherung auszahlen kann. Was sind die Leistungen in einer Unfallversicherung überflüssig? TIPP: Eine Bauarbeiter-Unfallversicherung ist fast immer überflüssig.

Unfall-Versicherung - vernünftig oder überflüssig?

Glücklicherweise sind dauerhafte Invaliditätsverluste durch Unfälle verhältnismäßig auffällig. Treten jedoch z.B. durch einen Unfall permanente Querschnittslähmungen auf, müssen Glieder abgetrennt werden oder es gehen bedeutende Organen unter. Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind oft massiv. Eine Unfallversicherung ist kein Substitut für die BU-Versicherung. Er trägt jedoch nicht die erhöhten Einmalkosten für erforderliche Umrüstungsmaßnahmen.

Auch für Rehabilitierungsmaßnahmen übernimmt die Unfallversicherung die Kosten, allerdings nur bei einem Berufsunfall oder wenn sich ein Verkehrsunfall direkt zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ereignet hat. Bereits ein kleiner Abstecher zum Shopping kann dann dazu führen, dass das Verunglückte keine Leistungen erhält. Die meisten Arbeitsunfälle ereignen sich im Haus oder in der freien Zeit.

Aus diesem Grund ist eine zusätzliche Privatunfallversicherung durchaus erwünscht. In §78 des Versicherungsvertragsgesetzes wird der Unfallgeschehen als ein Geschehen bezeichnet, das den Organismus schlagartig von aussen betrifft und unwillkürlich zu Gesundheitsschäden führt. Ausgenommen sind jedoch Unglücksfälle durch Eigenbewegungen aus einer großen Anzahl von Versicherungen. So hat jeder, der Angst hat und reflexartig eine unbeholfene Fortbewegung macht, beim Laufen taumelt, stoppelt und fällt, während er tanzt oder geht und ernsthaft verwundet ist, in der Regel Unglück, denn 60% aller 30 Mio. in Deutschland existierenden Unfallversicherungen schliessen eine Sozialleistung aus, wenn seine eigene Fortbewegung die Unfallverursacherin ist.

Häufig geht einem Unfallgeschehen ein Herzanfall, Hirnschlag oder ein anderes gesundheitliches Risiko voraus. Weil auch hier kein äußeres Eintreten auf die Stelle wirkt, verbleibt die Krankenkasse nach der gesetzlich vorgeschriebenen Definition der Krankenkasse in solchen FÃ?llen ohne Deckung. Daher sollte bei Vertragsabschluss darauf geachtet werden, dass die Leistungen auf Arbeitsunfälle ausgedehnt werden, die durch Bewusstseinsschwäche verursacht werden.

Auch wenn durch Bisse oder Stiche von Tieren eine Ansteckung entsteht, die dauerhafte Verletzungen verursacht, lehnen etliche Versicherungsgesellschaften die Leistungserbringung ab. Auch wenn in den Versicherungsbedingungen der Insektenstichschutz festgelegt ist, haben die einzelnen Unternehmen den Nutzen einer Ansteckung durch Zeckenbisse bereits mit der Begründung abgelehnt, dass es sich bei der Zecke nicht um ein biologisches Insekt, sondern um ein sogenanntes spinnenartiges Tier auftritt.

Darüber hinaus können sich natürlich auch durch oder nach einem Arbeitsunfall Verletzungen anstecken. Die entsprechenden Konsequenzen sollten durch die Unfallversicherung gedeckt sein. Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld oder Sterbegeld sind jedoch in der Praxis meist überflüssig und überteuert. Die Unfallpension ist nur dann sinnvoll, wenn der Einkommensverlust nicht durch die BU-Versicherung gedeckt ist.

Durch eine so genannte Fortschreitung kann die Rente in Abhängigkeit vom Grad der Behinderung gegen einen zusätzlichen Beitrag angehoben werden. So verdreifacht eine Steigerung von 350% z. B. die Grundleistung bei einer Behinderung von mehr als 25% und bei einer Behinderung von mehr als 50% - mit anderen Worten, bei einer Totalinvalidität sind 350.000 EUR verfügbar, und das bei einer Zusatzprämie von nur ca. 40% gegenüber der Basisdeckung.

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