Unfallversicherung seit wann

Die Unfallversicherung seit wann

Bei Bismarck wird eine gesetzliche Unfallversicherung favorisiert, die den Betroffenen unabhängig von der Verschuldensursache entschädigt. Sie müssen dieses Recht vor der Einführung der obligatorischen Unfallversicherung selbst in Anspruch nehmen. Gesundheitszustandsbericht für den Antrag auf private Unfallversicherung (Versicherung) (Adresse) Schadensfall Nr.: Ereignis ein: Die Aufgaben "Ihres" Berufsverbandes oder der Unfallversicherung sind Ihnen bereits bekannt: As. Sollte es doch zu einem Arbeitsunfall kommen, sorgt die Unfallversicherung dafür.

sowie Militärversicherten.

Der Prinzip hatte seit dem Fabrik-Gesetz von 1877 angewandt, dass Arbeitgeber gegenüber unfallbedingten Arbeitnehmern haftbar sind, sofern der Arbeitsunfall ursächlich auf die Arbeitsbedingungen zurückgeht und die Unfallbetroffenen nicht grob fahrlässig gehandelt haben. Allerdings konnten sich viele Verunfallte ein solches Vorgehen nicht finanzieren. In den 1880er Jahren nahm die Haftung zu, als Deutschland die Pflichtversicherung für Unfälle einzuführen begann, deren EinfÃ??hrung bald auch in der Schweiz durchgesetzt wurde.

An der Abwicklung der Unfallversicherung waren auch die Versicherungsnehmer und die Verbände beteiligt. Als erste in der Schweiz profitierte das Militär von der Pflichtversicherung. Schon 1887 hatte die Schweizer Wehrmacht mit der Unfallversicherung "Zürich" einen Auftrag erhalten, die Unfallversicherung - wenn auch nur auf freiwilliger Basis - für Militärangehörige abzuschließen. Ab 1895 übernimmt der Verband die Aufwendungen für die Unfallversicherung und erklärt sie für alle Truppen.

Während das Generalkranken- und Unfall-Versicherungsgesetz mit einer Pflichtversicherung für Industriearbeiter im Jahr 1900 bei der Wahl fehlschlug, wurde die Unfallversicherung für Militärpersonal 1901 durch eine Pflichtkrankenversicherung ersetzt. Mit der Aufnahme der Tätigkeit der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) im Jahr 1918 wurden die Arbeitnehmer der Industrie in die Pflichtversicherung miteinbezogen. Auf der einen Seite bringt das Prinzip der Versicherung den Versicherungsnehmern die gewünschte Entlastung.

Andererseits war sie in der Zeit zwischen den Kriegen aus politischem Grund besorgt, sich der Bevölkerung als wirtschaftliche Institution zu präsentieren. Bereits in den 1920er Jahren des letzten Jahrhunderts wies die Schweizerische Staatskanzlei darauf hin, dass die Sozialversicherung die Versicherungsnehmer "weich machen" und in ein fragliches Abhängigkeitenverhältnis bringen würde. In Bezug auf die Versicherungen gegen berufsbedingte Krankheiten oder die Gewährung von Invalidenrenten setzte die Schweiz eine restriktive Politik gegenüber ihren Versicherungsnehmern um.

Wenn Erkrankungen oder Verletzungen nicht offenbar arbeitsbedingt waren, wies die Schweiz in der Regel die Bedenken der Versicherungsnehmer zunächst zurück. Die Institution warf ihren Versicherungsnehmern dabei oft Missbrauchsabsichten wie z. B. Simulierung oder pathologische Überzeichnungen ("Rentenneurose") vor. Im Falle einer Invaliditätsrente hat die Institution auch versucht, die versicherte Person so schnell wie möglich zu rehabilitieren und wieder einzubeziehen und dafür eigene Gesundheitseinrichtungen einzurichten.

Im Gegensatz zu den Arbeitsrisiken hat die Schweiz diverse "ausserordentliche Risiken" lange Zeit aus dem Deckungsschutz für Freizeiterisiken ausgeschlossen, die prinzipiell auch versichert waren. Dazu gehörten nach der GrÃ?ndung der Stiftung Auto- und MotorradausflÃ?ge (sofern sie nicht professionell ausgeÃ?bt wurden), die JÃ?gerei oder diverse Bereiche des Hochleistungssports. Erst allmählich wurden diese Gefahren in die Unfallversicherung einbezogen (1941 Autoreisen; 1967 Motorradreisen).

Seit der Nachkriegszeit und vor allem nach 1945 hat die Suva nicht nur die versicherungspflichtigen Gefahren, sondern auch den Umfang der nachgeordneten Industrien erweitert.

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