Unfallversicherung nach Austritt

Die Unfallversicherung nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen

Im Falle von unbezahltem Urlaub oder Austritt besteht dieser. Bisher haben wir für Sie die obligatorische Unfallversicherung UVG bezahlt. Wer eine neue Unfallversicherung sucht, sollte eine Checkliste mit allen wichtigen Punkten zur Hand haben. Nur wenn es sich um Arbeitnehmerinnen handelt, sind Frauen nach dem UVG pflichtversichert.

Jobverlust: Wie man sich schützt

Meier hat seinen Arbeitsplatz selbst aufgegeben, um eine Pause einzulegen. Er wird erst später einen neuen Arbeitsplatz finden. Wird Meier während der Sabbat- oder Arbeitssuche krank, bekommt er vom Versicherungsunternehmen ab Ende des Urlaubs ein Aufgeld. Sofern er nachweisen kann, dass er eine neue Anstellung hätte annehmen oder Arbeitslosengeld erhalten können.

Unfallversicherung: Im ersten Monat seiner Freizeit ist der Kollege Meier noch mitversichert. Wenn sein Sabbatjahr etwas längerer ist, ist es vorteilhaft, wenn er mit dem Versicherungsunternehmen seines früheren Arbeitsgebers eine Vertragsversicherung für höchstens weitere sechs Monate abschließt - dies muss er aber während seiner Beschäftigung tun. Hat er in diesem Zeitraum einen Unfall, bekommt er vom Versicherungsgeber nach Ablauf des Sabbatjahres ein Tagesgeld - sofern er nachweisen kann, dass er einen neuen Job hätte annehmen oder Arbeitslosengeld erhalten können.

Vorsorge: Befindet sich der Kollege Meier für mehr als einen Kalendermonat in einem Sabbatjahr, wird empfohlen, dass er weiterhin bei der Vorsorge seines früheren Arbeitsgebers oder bei der Stiftungsauffangeinrichtung BVG versichert ist. Arbeitslosigkeitsversicherung: Wenn die Freistellung von Meier zu Ende geht, sollte er sich auf Arbeitssuche begeben und sich beim Arbeitsministerium anmelden. Danach bekommt er Arbeitslosengeld.

Hinweis: Erhält Meier für mehr als drei Kalendermonate im Jahr kein Einkommen aus Beschäftigung oder Arbeitslosenunterstützung, sollte er sich bei der AHV als Nichtbeschäftigter eintragen.

Gesetzlich: der auskunftspflichtige Unternehmer

Bei Aufnahme einer Beschäftigung oder Ausscheiden aus dem Betrieb ist der Dienstgeber rechtlich dazu angehalten, ihn über die Renten- und Versicherungslage zu informieren. Die Nichteinhaltung seiner Informationspflichten kann Rechtsfolgen haben. So hat das Gericht z. B. einem Angestellten, der nach seinem Ausscheiden aus dem Betrieb erkrankt ist, eine Entschädigung zugesprochen, nachdem sein Dienstgeber ihn nicht über die Möglichkeit des Wechsels in die Einzeltagegeldversicherung unterrichtet hatte.

In Artikel 3 Nr. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes heißt es: "Bei Gruppenverträgen, die anderen als dem Versicherten einen unmittelbaren Anspruch auf Leistungen gewähren, ist der Versicherte dazu angehalten, diese über den grundlegenden Vertragsinhalt sowie über dessen Änderung und Beendigung zu informieren. Die Versicherungsgesellschaft hat dem Versicherten die zu Informationszwecken benötigten Dokumente zur Verfuegung zu stellen.

"Mit der folgenden Prüfliste sorgen Sie dafür, dass Sie Ihrer Auskunftspflicht als Unternehmer nachkommen und dass Ihre Mitarbeiter bei den Sozial- und Versicherungsanstalten ordnungsgemäß registriert sind. Auskunftspflicht:: - Der Arbeitnehmer ist über die Höhe der Versicherungsleistung (obligatorische Unfallversicherung, Unfallzusatzversicherung, Krankentagegeldversicherung, evtl. andere) und seine Rentenversicherung durch einen Anstellungsvertrag oder ein Arbeitsreglement (schriftlich und unterzeichnet) zu unterrichten.

  • Neue Mitarbeiter müssen mit dem dafür vorgesehenen Anmeldeformular oder über das Internet bei der Vorsorgeeinrichtung angemeldet werden (als Vermittler nehmen wir diese Leistung für Sie wahr). Neuerworbenes Arbeitskräfte werden in die Versicherung einbezogen und anschließend mit der Lohnerklärung vermerkt (Ausnahmen können sein: Kleinstunternehmen mit weniger als 5 Beschäftigten und Personen mit festen Lohnsummen). - Der neue Mitarbeiter muss sich mit dem dafür vorgesehenen Vordruck bei der AHV/IV anmelden.

Mitteilungspflicht:- Der Auftraggeber ist dazu angehalten, die ausscheidende Partei über die Möglichkeiten der Versicherung zu informieren. Das Informationsblatt vom Arbeitnehmer unterschrieben haben, so dass im Falle eines Problems der Beweis erbracht werden kann, dass die Auskunftspflicht erfüllt ist. Angaben zu den Sozialleistungen nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen: Pflichtversicherung - Nach der Kündigung ist der Arbeitnehmer noch 31 Tage gegen Unfälle abgesichert.

UVG Zusatzversicherung & Krankentagegeldversicherung - Während 30 bis 90 Tagen (je nach Versicherer) kann der Mitarbeiter in die individuelle Versicherung wechseln. Dies geschieht durch die Jahreslohnerklärungen (mit Ausnahmen von Mitarbeitern mit festen Lohnsummen; der Ausschluß muss dem Versicherungsunternehmen mitgeteilt werden). - Der Austritt ist der Kasse zu melden, woraufhin die Freizügigkeitsleistungen entweder an die neue Arbeitgeber-Pensionskasse oder an ein Konto oder eine Freizügigkeitsversicherung übertragen werden (Merkblatt für Swiss Life).

  • Eine Verpflichtung zur Meldung des Austritts an die Entschädigungseinrichtung (AHV/IV) erlischt. Die Kündigung wird am Ende des Jahres mit der Lohnerklärung vermerkt. Eine Berichtigung der bereits vorgelegten Lohnerklärung ist jedoch möglich. Sie haben eine Frage zur Auskunftspflicht der Arbeitgeber?

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