Unfallversicherung Meniskusriss

Notfallversicherung Meniskusriss

Notfallversicherung: Meniskusriss bei Kniebeugen. eine Unfallversicherung für die medizinische Behandlung. Es ist dem Arzt klar, dass es sich um einen Unfall handelt. Kniffen nach dem "Glätten" des Meniskus. Kreuzbanderreißen, Schnitte, Stürze und Schläge, ein Meniskusriss im Fußball oder ein Knalltrauma.

Meniskusruptur während der Bewegung in hockender Position

Der Antragsteller wird aufgefordert, die Kosten zu tragen. Zwischen dem Ehemann des Antragstellers und dem Antragsgegner besteht ein Unfallversicherungsvertrag mit einer Invaliditätssumme von 150 000 EUR. Der Kläger ist ebenfalls versichert. Die Beschwerdeführerin erlitt am 11. August 2012 einen Riss im äußeren Meniskus ihres rechten Knies, als sie sich in einem Grab niederließ.

Der entsprechende Verlustmeldung wurde dem Beklagten am 17. August 2012 übermittelt (siehe Anhang K3, Seite 10 der Akte). Sie behauptet, sie habe sich in der "Flucht" bewegt, die eine unnatürliche Bewegung war und daher einen erheblich höheren Aufwand erfordern musste. Die Verletzung ist somit ein Unfall im Sinn von Ziffer 1.4. AUB 2008. Die Bewegungseinschränkung im Kniegelenk des Klägers beruht ursächlich auf dem Unfallereignis, weshalb der Beklagte schadenersatzpflichtig ist.

Der Anmelder kann die Klage auch selbstständig gegen den Beklagten geltend machen. Der Beklagte hat vor Gericht nicht beanstandet, dass der Kläger die Forderung selbst geltend gemacht hat, so dass in jedem Fall eine Rechtsbescheinigung für das Klagerecht des Klägers ausgestellt wurde. Der Klägerin zufolge sollte das Gericht den Beklagten anweisen, dem Kläger einen Betrag von EUR 15800 zuzüglich Zinsen in der Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu zahlen, da die Rechtshängigkeit besteht.

Der Beklagte beantragt, dass das Gericht die Klageschrift zurückweist. Nach Ansicht der Gesellschaft ist der Kläger nicht bereits aktiv legitimiert, da er nur mitversichert ist, sondern die Rechte aus dem Vertrag nach Nr. 12. 1 AUB 2008 gehören ausschließlich dem Versicherungsnehmer. Darüber hinaus gab es nach der Beschreibung des Klägers keinen Unfall, sondern eine einfache Eigenbewegung ohne äußeren Einfluss.

Außerdem bewegte sich die Klägerin in der "Entenpassage" überhaupt nicht, sondern hockte sich nur hinunter und verdrehte ihr das Unterholz. Aus verschiedenen Gründen hat der Antragsteller keinen Anspruch auf den geforderten Invaliditätsbetrag. Der Klägerin mangelt es bereits an der aktiven Legitimation, da sie den Anspruch aus dem Versicherungsvertrag als Mitversicherte nicht geltend machen kann.

Vertragspartner der Unfallversicherung des Beklagten ist der Ehemann des Klägers, S.... (Mitgliedsnummer...). Der Antragsteller darf die Ansprüche auch nicht auf der Grundlage von abgetretenen Rechten geltend machen. Die Fälligkeit trat erst mit dem Schreiben des Beklagten vom 13. Oktober 2014 ein. Insofern macht die Klägerin lediglich geltend, dass die Klageerledigung dem Kläger vom Versicherungsnehmer von Anfang an überlassen wurde.

c) Entgegen dem Vorbringen des Antragstellers hat der Antragsgegner auch nicht den rechtlichen Anschein erweckt, dass der Antragsteller die Forderung unmittelbar geltend machen könnte. Der Beklagte hat immer alle Briefe an den Versicherungsnehmer gerichtet und lediglich den Kläger als Versicherten angegeben. Der Kläger hat auch nicht nachgewiesen, was eine konkrete Schlussfolgerung aus einem rechtlichen Auftritt zu ziehen ist.

Ungeachtet der Fragestellung der aktiven Legitimation entfällt auch ein bedingtes Ereignis, um einen Anspruch gegenüber der Versicherung zu begründen. a) In Ziffer 1.3. oder 1.4. der AUB 2008 wird entweder ein "Unfall" vorausgesetzt, d.h. nach der Beschreibung der Klägerin gab es keinen solchen äußeren Einfluss.

Bei der Beurteilung, wann eine Belastung als erhöht einzustufen ist (vgl. MüKo, 178 VVG Rn. 104), ist ein subjektiver Maßstab anzuwenden, weshalb zu berücksichtigen ist, dass der Kläger nach dem chirurgischen Gutachten übergewichtig ist und zum Zeitpunkt des Vorfalls 44 Jahre jung war. Darüber hinaus ist aus realistischer Sicht davon auszugehen, dass die Klägerin im "Entenweg" nicht mehr weiterging, sondern dass dies anlässlich der Grabpflege allmählich notwendig war.

Nach Nr. I. 4 AUB 2008 sind jedoch nur Verletzungen von Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern oder Kapseln abgedeckt. Ein analoger Einsatz der Bestimmung in Nr. I. 4 AUB ist ausgeschlossen, da die Bestimmung als Ausnahmeregelung zu interpretieren ist und die versicherten Verletzungen dort ausdrücklich und abschließend aufgeführt sind. d) Vor diesem Hintergrund kann auch offen bleiben, dass die Kausalität des beschriebenen Ereignisses auch für den Schaden des Klägers bestritten wurde, weil diese nach dem privaten Gutachten des Beklagten auf degenerative Veränderungen zurückzuführen sind.

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