Unfallversicherung Feuerwehr

Notfallversicherung Feuerwehr

In Deutschland gehören die Feuerwehr-Unfallversicherungen als öffentliche Unfallversicherungsträger zu den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern. Und die freiwilligen Feuerwehrleute in Rheinland-Pfalz sind durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Auf unserer speziellen Feuerwehr-Portalseite finden Sie die Fragen und Antworten zu den Themen der Freiwilligen Feuerwehr. Für Feuerwehrleute mit der gesetzlichen Unfallversicherung gibt es ein Problem. Mit der Unterstützungskasse SFV werden wichtige Lücken geschlossen, die nicht durch die gesetzliche oder private Unfallversicherung abgedeckt sind.

Unfallversicherung für die freiwilligen Feuerwehren

In Deutschland sind mehr als 1,3 Mio. Menschen im Bereich der Berufsfeuerwehr tätig. Alle sind durch die Unfallversicherung und die Feuerwehr-Unfallversicherung der Länder geschützt. Im Jahr 2016 wurden diese 5458 meldepflichtigen Berufsunfälle mit Feuerwehren erfasst, 346 weniger als im Vormonat. Seit Jahren ist die Zahl der Unfälle mit gewissen Fluktuationen rückläufig.

Andererseits stieg die Anzahl der Pendlerunfälle im Jahr 2016 signifikant an - um 77 Unfälle -: 368 Feuerwehren waren an Unfällen auf dem Weg zum oder vom Ort des Vorfalls beteiligt. Für fünf Personen war 2016 ein Feuerwehrunfall oder ein Verkehrsunfall auf dem Weg dahin zum Ende. Im Jahr 2016 haben 2110 Feuerwehrmänner eine Verletzungsrente erhalten.

Die Pensionen werden in der Unfallversicherung aus einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um 20 Prozentpunkte ausgezahlt. "â??Diese Kennzahlen belegen, wie bedeutsam eine gute Deckung istâ??, sagt Dr. Joachim Breuer, GeschÃ?ftsfÃ?hrer der Berufsgenossenschaft, dem Dachverband der Fachverbände und Unfallversicherer. Der Schutz der Freiwilligen der Feuerwehr und des Katastrophensystems geht daher über den Schutz bei Betriebsunfällen von Mitarbeitern hinaus.

Neben den Sozialleistungen, die die ordentlichen Mitarbeiter aus der obligatorischen Unfallversicherung beziehen, sieht die Satzung der Unfallversicherung und der Feuerwehr-Unfallversicherung für die freiwilligen Feuerwehrkräfte einen individuellen Zusatznutzen vor. Allerdings ist dieser Rundumschutz nur dann wirksam, wenn die Gesundheitsschäden durch einen Dienstunfall verursacht werden und nicht z.B. auf natürliche Altersprozesse zurückzuführen sind.

Dr. Joachim Breuer: "Diese Krankheitsfälle sind rar, aber sie treten auf. In den meisten Bundesländern wurden daher mittlerweile Härtefonds eingerichtet, die dort Abhilfe schaffen können, wo das Unfallversicherungsgesetz eine deutliche Begrenzung vorsieht. Diese Mittel sind willkommen, weil sie Dienstleistungen in einem Gebiet anbieten, das von der gesetzlichen Unfallversicherung nicht abgedeckt werden kann."

Die Mittel für diese Unterstützung kommen in einigen Staaten aus dem Staatshaushalt und umfassen alle Berufsfeuerwehren.

Unfallversicherung: erschwinglicher Zusatzversicherungsschutz für Volontäre

Die Bremer Unfallversicherung deckt die Feuerwehr bei Unfällen ab. Wie viel kosten die privaten Unfallversicherungen? Die GUV deckt alle Freiwilligen deutschlandweit ab. Dies gilt auch für die Feuerwehr. Die Unfall- oder Feuerwehr-Unfallversicherung kümmert sich in der Regelfall um die Interessen dieser besonderen EZ. "Darüber hinaus bieten alle Unfallversicherungen den Betreffenden zusätzliche Leistungen", sagt Thomas Wittschurky, Leiter des Sozialbereichs im DfFV.

"Aber auf verschiedenen Ebenen. "Die Freiwilligen sind an sich besser geschützt als die einfachen Bürger, aber die Vorteile sind in meinen Ohren nicht berauschend", sagt die Versicherungsexpertin Dr. Achim Hertel. "Die Lage wird äußerst schwierig, wenn der Haupternährer junger Gastfamilien stirbt", so Dr. Hertel weiter. Lange Jahre war der Versicherungsbroker Mitglied im Präsidium des Verbands der öffentlichen Versicherungen und damit auch im Beratungsgremium des DfFV.

Obwohl sich der GUV an den Beerdigungskosten und an die Verwitweten richtet, bezahlt er in der Praxis nur 30 oder 40 Prozentpunkte des Bruttojahresverdienstes des Erblassers. Der Unfallversicherungsfonds ergänzt in der Regelfall die gesetzlich vorgeschriebenen Hinterbliebenenrenten. Der Versicherungsschutz für die freiwilligen Feuerwehren durch die Unfallversicherung ist zwar von Bedeutung, kann aber bestenfalls als Basisbetrag betrachtet werden.

Das Ergebnis ist ein wahres Sammelsurium aus verschiedenen Zusatzversicherungen und Zusatzleistungen der Unfallversicherung oder der Spezialfonds. So rät der Feuerwehrverband Nordrhein-Westfalen Städten und Kommunen zum Abschluss einer zusätzlichen Unfallversicherung mit Zusatzleistungen bei der GVV Kommunalicherung VVaG für freiwillige Berufsfeuerwehr. "Das betrifft alle Berufsfeuerwehrleute, aber auch die Angehörigen der Förderkreise, der Berufsfeuerwehrmusik und der Altersgenossen in unserem Land.

"Im Falle des Todes bekommen die Angehörigen eine Einmalzahlung von insgesamt rund EUR 600. Der Kapitalauszahlungsbetrag bei vollständiger Invalidität beläuft sich auf 156.000 EUR. So wird in Niedersachsen zum Beispiel differenziert, ob ein Feuerwehrauto im Bereitschaftsdienst oder im "sonstigen Dienst" an einem Unfallgeschehen beteiligt war. Im Falle einer Erwerbsminderung von 100 von 100 (d.h. in der Regel Vollinvalidität) durch einen Feldunfall gibt es derzeit eine Einmalzahlung von 109.620 EUR als Zusatzleistung.

Für andere Dienstleistungen sind es 73.080 EUR. Im Falle von vorwiegend sozialen Zielen werden keine zusätzlichen Leistungen gezahlt. Im Falle des Todes bekommen die Angehörigen eine Einmalzahlung von 54.810 EUR (Unfall in Aktion) bzw. 36.450 EUR (sonstige Leistung). Das FUK Niedersachsen bewilligt Angehörigen auch eine ergänzende Monatsleistung (zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Hinterbliebenenrente) von 219,24 EUR für Halbwaise, 328,86 EUR für Waisen und kleine Witwen oder 438,48 EUR für die große Verwitwetenrente (ab 47 Jahren, arbeitsunfähig, arbeitsunfähig oder kindererziehend).

"Wir passen unsere Vergütungen einmal im Jahr an ", erläutert Wittschurky in seiner Eigenschaft als geschäftsführender Gesellschafter von FUK Niedersachsen. "Das Sicherheitssystem in Deutschland ist äußerst verwirrend und meiner Meinung nach unzureichend", sagt Dr. Hertel. Einige große Versicherungsunternehmen wie die Männerheimer oder die WGV haben ebenfalls die Notwendigkeit anerkannt und bietet eine besondere Unfallversicherung für Angehörige der freiwilligen Feuerwehr und deren Angehörige an.

"Der Nutzen im Schadensfall ist teilweise sehr gut", sagt Dr. Hertel. "Unter 100 EUR Jahresbeitrag und Mensch geht für eine adäquate Krankenversicherung gar nichts. Dr. Hertel ist sich der Preisempfindlichkeit vieler Berufsfeuerwehrleute aus seiner mehrjährigen Tätigkeit im Fachbeirat des Bundesfeuerwehrverbandes bewusst. So baute er eine eigene Privatunfallversicherung auf und machte sich auf die Suche nach einem passenden Dienstleister.

Zur Minimierung der anfallenden Spesen und des Verwaltungsaufwands für die Barmenia muss die Krankenversicherung über das Sekretariat von Dr. Hertel abgewickelt werden. Im Falle einer Totalinvalidität erhalten die Feuerwehrleute 500.000 EUR. "Der Betrag kann entweder in einem Zug oder als Lebensrente von rund 2000 EUR ausbezahlt werden", erläutert Dr. Hertel.

"Übrigens ist dieser Betrag immer zuzüglich zu allen anderen Bezügen der Pensionsversicherung, der Feuerwehr-Unfallkasse oder anderer Erlöse. "Stirbt die aktive Person während einer Feuerwehraktivität (einschließlich Ausflüge, Übungsaufgaben oder von der Feuerwehr organisierte Veranstaltungen), bekommen die Angehörigen eine Einmalzahlung von 100.000 EUR. Sämtliche weiteren Versicherungsleistungen der PKV für Feuerwehren unter www.hertelversicherungen.de.

"â??Ein Einzelauftrag kosten nur 16,92 EUR pro Jahrâ??, sagt Dr. Hertel. "Der Kollektivvertrag ist mit 11,52 EUR pro Versicherten verbunden. Bei einer Gruppe von 25 Personen sind daher nicht einmal 300 EUR pro Jahr erforderlich. Der Versicherungsschutz gilt nur bei Schäden während einer Feuerwehrmission oder Feuerwehr.

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