Unfallversicherung Auszahlung Invalidität

Notfallversicherung Invaliditätsleistung

Ausgenommen sind hier die sogenannten Invaliditätsleistungen (Auszahlung der Versicherungssumme und Unfallrente). Prozentsatz der im Schadensfall gezahlten Invaliditätssumme. Das Invaliditätsgeld wird in einer Summe an die versicherte Person ausgezahlt. Von wem werden die Leistungen aus der Unfallversicherung festgelegt? Von wem werden der Invaliditätsgrad und die Versicherungssumme festgelegt?

Gutachten Unfallversicherung Invalidität

Gibt es bei der Beurteilung irgendwelche Fallstricke oder wie wird der Grad der Invalidität überhaupt bestimmt? Der Grad der Invalidität wird zum einen durch feste Vertragsbestimmungen bestimmt, und zwar durch die Vorschriften über die Vergütung nach der Struktursteuer und die Vorschriften über die Vergütung außerhalb der Struktursteuer. Andererseits - und das ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Regelung - wird der Grad der Behinderung durch eine ärztliche Beurteilung bestimmt.

Der vorliegende Beitrag soll Ihnen eine Hilfestellung geben, um ein geplantes oder bereits abgeschlossenes Assessment einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Für kleinere Deckungssummen und auch für kleinere Unfälle werden oft betreuende Mediziner oder Spitäler für die Beurteilung herangezogen. Mit zunehmender Höhe der Versicherungssumme und zunehmender Schwere der Unfallschäden wählt der Versicherungsgeber den Experten umso vorsichtiger aus.

Die Versicherung kann und darf den Sachverständigen auswählen. Jetzt ist es in keiner Weise angemessen, mit Antipathie und gekreuzten Waffen zum ausgewählten Experten zu gehen. Schlussfolgerung: Wird ein selbständiger oder besser: "bisher unbeteiligter" Experte hinzugezogen, gibt es in der Regel einen triftigen Anlass (für den Versicherer). Dies ist für die Bewertung günstiger.

Es gibt gute und versierte Experten, die die notwendigen Untersuchungen nach der Neutral-0-Methode mit Augenmaß und trotzdem sehr genau durchführt. Sie sollten daher skeptisch sein, wenn der Prüfer während der Prüfung überhaupt keine Hilfen einsetzt. Praktisches Beispiel: Ein Kunde hat von mir ein Sachverständigengutachten durchlaufen.

Bisher entsprach die Auswertung recht gut den erhöhten Bewegungsmessungen nach Neutral-0. Aber die Bewegungsmessungen paßten überhaupt nicht zum Reklamationsbild und zu den Bemerkungen in der Schätzung. Also empfahl ich dem Klienten, die Bewegungsmessungen von einem anderen Doktor erneut durchführen zu lassen. In diesem Fall ist es wichtig, dass der Kunde die Bewegungsmessung erneut durchführt. Ob der Experte "nur" darauf hereinfiel oder sein Winkeleinstellgerät verlegte oder ob die Schreiberin lediglich harmlose und unbeabsichtigt verfälschte Angaben machte, der Doktor dies nicht bemerkt hat und schließlich nur seine endgültige Einschätzung des Blechs oder dieser Angaben gab (dies kann z.B. der Fall sein, wenn zwischen dem Sachverständigengutachten und der Gutachtenserstellung eine lange Zeit vergeht).

In jedem Fall hat der Versicherungsgeber weitere 10.000,00 ? ohne zu zögern bezahlt. Schlussfolgerung: Was sollte der Doktor in den Haenden haben? Hellseher, Kartenleger oder nur ein Doktor? Eine ordnungsgemäße Beurteilung beinhaltet die aktuellen und hinreichend umfassenden Erkenntnisse. Ein Teil der Ergebnisse wird vom Experten durch seine Prüfung gesammelt. Wenn aber z.B. nach einer schwerwiegenden (mehrfachen) Knochenfraktur während der Prüfung kein erneutes Röntgentest gemacht wird (und vor kurzem kein solches Bild von einem anderen Doktor gemacht wurde), dann ist Vorsicht geboten.

Wird beispielsweise nur das Röntgentonbild vom Tag des Unfalls und eventuell von der anschließenden Operation verwendet, aber inzwischen sind zwei Jahre verstrichen, sind diese Aufnahmen nicht mehr sinnvoll genug. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn das Ende des dritten Jahres des Unfalls bevorsteht. Frag deshalb deinen Hausarzt, wie er das einschätzt.

Schlussfolgerung: Mediziner können viel tun. Falls das Sachverständigengutachten keinen laufenden Röntgenbericht enthielt, sollten Sie sich fragen: "Warum?" Aber bitte vermeidet es, den Experten unmittelbar zu kontaktieren (möglicherweise noch anspruchsvoll). Dies müssen Sie ggf. nachträglich veranlassen, nachdem Sie eine Kopie des Sachverständigengutachtens erhalten haben, da eine Röntgentestung nicht für jedes Sachverständigengutachten wirklich notwendig ist.

Schlussfolgerung: Die Röntgenuntersuchung (oder MRT/CT) sollte für die Beurteilung so zeitnah wie möglich sein. Diskutieren Sie jedoch nicht mit dem Experten darüber, sondern gehen Sie nach der Bewertung Ihren eigenen Weg. Man kann und kann kritisch werden, wenn der Mediziner die Kompetenzen in seinem Fachgebiet übersteigt. Vorraussetzung dafür ist jedoch, dass der Chirurg/Orthopäde einen korrespondierenden Antrag des Versicherers auf die zusätzliche Beurteilung hat.

Dadurch erspart sich der Versicherung deutlich die anfallenden Mehrkosten. Es stellt sich die Fragestellung, ob dies zu Ihrem Vorteil ist, wenn ein Mediziner aus anderen Disziplinen - ohne entsprechenden Befund - Beurteilungen in einem Bereich vornimmt, der nicht zu seinen Fachgebieten gehört. Bei multidisziplinären Mehrfachanfällen sollte daher immer eine kritische Hinterfragung erfolgen, ob der Mediziner über die Befähigung und die notwendigen Erkenntnisse für die gegebene Beurteilung verfügt.

Fünf. Schnelle - schnelle - schnelle - peng - peng - peng? Auf den ersten Blick befriedigend, ist es, wenn der Versicherungsgeber sein Leistungszusage rasch und unkompliziert erfüllt und den Schaden reguliert: Selbstverständlich ist der Versicherungsunternehmen sehr zufrieden, wenn der Sachverständige zu seinen Gunsten beurteilt hat. Nun, du beeilst dich besser und sagst: "Check and go." Schlussfolgerung: Sehr schnelle Regulierung kann auch bedeuten: nicht ausreichend geregelt.

Einige Versicherungen können es ganz unkompliziert tun (= fairer Handel mit ihren Versicherten), andere nicht. Meiner Meinung nach ist kaum ein Versicherungsunternehmen mehr gerecht, wenn es um Grenzgebiete geht. Gut für den Versicherungsgeber. Schlussfolgerung: Wenn Sie die folgende Etappe gerade "verpasst" haben, stellen Sie sicher, dass Sie den Performance Case überprüfen lässt. Weißt du, was der Versicherung dem Sachverständigen mitteilte?

Tatsächlich sollten alle verfügbaren Dokumente / Ergebnisse an den Experten übergeben werden. Dies ist jedoch aus dem Sachverständigengutachten leicht zu verstehen, in dem der Sachverständige in der Praxis in der Lage ist, aufzuschreiben, was ihm für die Beurteilung zur Verfügung stand. Schlussfolgerung: Überprüfen Sie im Expertengutachten, ob alle wesentlichen Erkenntnisse anerkannt wurden und verfügbar waren.

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