Unfall Beitragsrückgewähr

Rückerstattung der Unfallprämie

Sie haben keine gesetzliche Unfallversicherung für den Fall von Unfällen in Ihrer Freizeit. Die Abkürzungen für die Unfallversicherung mit Beitragsrückerstattung sind unterschiedlich. Die Gefahr, nach einem Unfall in der Freizeit eine schwere Behinderung zu erleiden, ist eher gering. In Deutschland ereignet sich alle vier Sekunden ein Unfall. Die Unfallversicherung smart wird schnell auf Policen mit Prämienrückerstattung (UBR) stoßen.

einleitende Bemerkungen

In der folgenden Interpretation werden die Besonderheiten der Unfall-Versicherung mit Beitragsrückerstattung (UPR) im Hinblick auf die Segmentation zum Zweck der Bemessung der versicherungstechnischen Rückstellungen nach Solvency II erörtert. Für die Bemessung der technischen Rückstellung ist unter Solvency II die Aufteilung der Versicherungspflichten nach Geschäftsfeldern in Lebens- und Sachversicherungen zu gliedern.

Das wichtigste Klassifizierungskriterium ist die Natur der mit den technischen Zusagen verbundenen Gefahren. Der Rechtsnatur der Pflicht hingegen bestimmt nicht unbedingt die Natur der Gefahren. Gemäß dem Prinzip "substance over form" von Solvency II müssen Kontrakte, die das Risiko aus der Lebens- und Sachversicherung decken, in ihre Lebens- und Nichtlebenskomponente entbündelt werden (vgl. Artikel 55 Absatz 5 Delegiertenverordnung (EU) 2015/35 (DVO)).

Daraus ergibt sich die Anforderung an die Entflechtung von Unfall- und Lebensversicherungskomponenten in der Unfall-Versicherung mit Prämienrückerstattung (UPR). In der Lebens- und Sachversicherung sind die Pflichten der daraus resultierenden Subkomponenten zu unterteilen. Die UPR ist zu Beginn ihrer Berechnung zunächst eine klassische Unfall-Versicherung mit all ihren Bestandteilen (Risiko, Aufwand, Konditionen, etc.).

Die Beteiligung "U" für diese Unfall-Versicherung stellt den Basiswert für die Ermittlung des Gesamtbeitrags der UPR dar. Werden die Gesamtbeiträge mit einem UPR-Faktor "f" als Mehrfaches von U ausgedrückt (die Gesamtbeiträge werden mit f*U ausgedrückt), kann die Entflechtung natürlich durchgeführt werden. Die Beteiligung (1-f)*U ist dann die Beteiligung für die Lebenskomponente der UPR.

Der für die Ermittlung der technischen Rückstellung zu ermittelnde Cashflow ist dann in einer mit dieser Beitragsverteilung zu vereinbarenden Weise auf die Unterkomponenten aufzugliedern. Dabei ist zu bedenken, dass sich der Anspruch auf Rückzahlung im Falle des Todes der betroffenen Person oder des vereinbarten Ablaufs der UPR-Versicherung grundsätzlich auf den bezahlten Gesamtbeitrag f*U bezieht. Für die Ermittlung des Solvenzkapitalbedarfs nach der Standardrezeptur nach 96 VAG ist die Komponente Unfall-Versicherung der UPR wie eine normale Unfall-Versicherung und die Komponente Leben-Versicherung wie eine Kapital-Versicherung (oder als Renten-Versicherung mit Kapitaloption oder eine fondsgebundene Lebensversicherung auf die gleiche Weise - je nach Produktgestaltung) im Gesamtrahmen der entsprechenden Bausteine der Standard-Formel zu betrachten.

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