Suva Nichtberufsunfallversicherung

Die Suva Nichtberufliche Unfallversicherung

In einigen Bereichen sind die Arbeitnehmer bei der SUVA versichert (siehe NBU-Meldung zur Nichtberufsunfallversicherung). Für alle Arbeitslosen ist die Nichtberufsunfallversicherung obligatorisch. Über die Deckung eines Unfalls durch die NBU-Versicherung entscheidet die SUVA. Auch die Frage des Teilmonopols der SUVA, das sich insbesondere auf die Nichtberufsunfallversicherung erstreckt, wurde eingehend untersucht. Für die SUVA-Nichtberufsunfallversicherung werden die Prämien ausschliesslich von den Mitarbeitern getragen.

Die Suva senkt die Prämien 2019 um 15 Prozentpunkte:: Fachverband der Hoch- und Tiefbauunternehmen im Kanton Wallis

Die Suva räumt für 2019 gar eine außerordentliche Prämienverbilligung von 15 Prozentpunkten der Nominale ein. Suva erzielte 2017 einen Betriebsgewinn von 302 Mio. CHF, nachdem sie die Schwankungsrückstellungen um 62 Mio. CHF reduziert hatte. Die erfreulichen Ergebnisse für 2017 wurden vor allem dank einer überdurchschnittlich guten Investitionsperformance von 7,8 Prozentpunkten erzielt, die das Sachanlagevermögen von CHF 48 Mia. auf CHF 51,2 Mia. anstieg.

Somit ist die Deckungsquote, das heißt das Verhältniss von Vermögen zu Verbindlichkeiten wie Pensionen, Taggeld und Krankheitskosten, so hoch, dass die Suva ihren Versicherungsnehmern eine Beteiligung an den Renditebilanzen ermöglichen kann. Daher wird die Suva die Prämie im Prämiengeschäft 2019 um 15 Prozent der Netto-Prämie senken, was der nach dem Prämientarif zulässige Höchstbetrag ist.

Die Beiträge der versicherungspflichtigen Berufsunfallversicherungen werden um rund 220 Mio. CHF gesenkt. Auch die Prämienzahler der Nichtberufsunfallversicherung profitieren: Sie werden von rund 300 Mio. CHF befreit. Bei rund 178.000 erfassten Arbeitsunfällen und -krankheiten ist die Zahl unverändert geblieben. Allein das Fallwagnis bei Arbeitsunfällen ist seit Jahren rückläufig und stieg 2017 um 0,6 Prozentpunkte auf 84,6 (Anzahl der Arbeitsunfälle pro 1000 Vollzeitbeschäftigte).

Sie ist eine Konsequenz der konsequent durchgeführten präventiven Arbeit im Arbeitsschutz - vor allem dank der engen Kooperation zwischen der Suva und dem Verband Schweizerischer Baumeister und ihrer Beratungseinrichtung für Arbeitsschutz BfA. Im Gegensatz dazu ist die Anzahl der Nicht-Betriebsunfälle im Jahr 2017 um 1,9 Prozentpunkte auf fast 269.000 gestiegen, wobei der langfristige Entwicklungstrend darin besteht, dass auch die Nicht-Betriebsunfälle leicht rückläufig sind.

den Tarifvertrag für die Holzbaubranche

Der Mitarbeiter hat gemäss den Leistungsanforderungen der SUVA einen Leistungsanspruch von 80% auf Lohnausfall. Für die SUVA-Wartetage muss der Arbeitgeber 80% des versicherungspflichtigen Lohnes auszahlen. Hiermit wird die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Lohnfortzahlung gemäss Art. 324a/b des Schweizerischen Obligationenrechts vollständig abgedeckt. Schließt die SUVA bei verschuldetem Verhalten des Versicherungsnehmers, bei außerordentlichen Risiken oder Gefährdungen nach dem UVG oder aufgrund anderer Gegebenheiten die Leistung von der Krankenversicherung aus oder kürzt sie, so wird die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Lohnfortzahlung im selben Umfang ermäßigt.

Für die SUVA-Betriebsunfallversicherung werden die Beiträge ausschließlich vom Arbeitgeber bezahlt. Für die SUVA-Nebenkasse werden die Beiträge ausschließlich von den Mitarbeitern übernommen. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses können die Mitarbeiter eine Einzelversicherung für höchstens 6 Monaten abschließen. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses können die Mitarbeiter eine Einzelversicherung für höchstens 6 Monaten abschließen.

Mehr zum Thema