Sinn Unfallversicherung

Sinn- Unfall-Versicherung

WHEN macht die Unfallversicherung für mich Sinn? Welche Versicherungen gibt es in der gesetzlichen Unfallversicherung? Deshalb ist die private Unfallversicherung sinnvoll. Die Unfallversicherung kann als Ergänzung zu anderen Personenversicherungen sinnvoll sein: Eine gute Unterstützung im Invaliditätsfall macht die Unfallversicherung sehr relevant.

Fachlexikon für die Unfallversicherung

Die Beteiligung der Krankenversicherung hat zur Folge, dass das Versicherungsunternehmen bei der Bemessung des Schweregrades der Invalidität im Unfallfall bestehende physische Begrenzungen berücksichtigen kann. Rettungskosten sind Aufwendungen, die eine - in der Regel kostspielige - Rettung verursachen und von der befreiten Person selbst getragen werden müssen. Diese können beim Einsetzen von Rettungshubschraubern für z.B. Extrembergsteiger rasch mehrere tausend EUR ausmachen, so dass gerade Freizeitsportler oder Bergläufer darauf achten sollten, dass ihre Unfallversicherung auch diese Rettungskosten übernimmt!

Bei den meisten Unfallversicherungen findet kein umfassender Gesundheitscheck statt, aber die bisherigen Krankheiten müssen angegeben werden. Selbst wenn diese nicht zur Ablehnung eines Antrags führen (mit Ausnahmen einiger schwerer Krankheiten wie der Hämophilie), kann die Entschädigung im Falle eines Versicherungsfalls gekürzt werden, wenn das durch den Havariefall beschädigte Glied bereits zuvor von der vorherigen Krankheit betroffen war.

Je nach Schwere der Auswirkungen der Behinderung auf die physische und geistige Kapazität variiert der Grad der Behinderung. Der Verlauf sollte mind. 225% sein, aber die Experten der Versicherungsbranche raten zu einem Verlauf von 300 bis 500%. Die Unfallversicherung kann auch mit einem Spitaltagegeld abschliessen, dies gilt jedoch nur, wenn die betreffende Person aufgrund eines Unfalles ins Spital muss.

Es ist daher sinnvoller, eine eigene Spitaltagegeldversicherung oder besser noch eine private Spitalzusatzversicherung abzuschließen, da der Hauptzweck einer Privatunfallversicherung eher die wirtschaftlichen Langzeitfolgen eines Unfalles ist (wie z.B. die behindertengerechte Neugestaltung des eigenen Hauses). Die gesundheitlichen Probleme bei der Spitalzusatzversicherung sind jedoch deutlich umfassender als bei der Unfallversicherung, da sie auch den stationären Aufenthalt aufgrund von Krankheiten einbeziehen.

Einige Unfallversicherungen zahlen auf Antrag neben einem Spitaltagegeld auch ein Erholungsgeld, das in der Praxis in der Hauptsache so lange ausgezahlt wird, wie der Spitalaufenthalt anhält. Der Segmentsteuersatz ist in den Versicherungskonditionen der entsprechenden Unfallversicherung festgelegt. Dies kann von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen unterschiedlich sein. Im Regelfall sind hier die Gliedmaßen wie Arme, Beine, Füße, aber auch andere Organen und, je nach Versicherung, auch die inneren Organen aufgeführt.

Bei dauerhafter Ungültigkeit eines der aufgeführten Organe wird dann der dort festgelegte Anteil als Ungültigkeit anerkannt. Bei dauerhafter Ungültigkeit eines der aufgeführten Organe wird der dort festgelegte Anteil als Ungültigkeit gewertet. Wenn zum Beispiel die Gliedmaßensteuer sagt: arm: 80% und der Körperarm würde aufgrund eines Unfalles zu 50% invalid sein, gäbe es einen Behinderungsgrad von 50% von 80% = 40% Behinderung. Im Progressionsfall steigt die Deckungssumme um den vertraglich festgelegten Satz bei einer Arbeitsunfähigkeit von in der Regel mehr als 25%, was sinnvoll ist, da eine völlige oder klar erkennbare Verschlechterung der physischen oder psychischen Leistung auch wirtschaftlich besonders schwerwiegend ist.

In der Unfallversicherung sollte eine Mindestprogression von 225% festgelegt werden. Der Fortschritt steigert den Grad der Behinderung unverhältnismäßig stark mit zunehmender Behinderung. Der unfallbedingte Todesfall kommt immer schlagartig und überraschend zu den Familienmitgliedern. Besonders bei jungen Menschen sind die Beerdigungskosten besonders hoch, da - aus humanistisch verständlichen Erwägungen - noch nicht an den Abschluß einer Todesfallversicherung gedacht ist.

Ein Sterbegeld in der Unfallversicherung ist daher sinnvoll. Allerdings muss sichergestellt sein, dass der Todesfall der betroffenen Person innerhalb von 48 Std. an die Unfallversicherung gemeldet wird, sonst kann das Sterbegeld verweigert werden! Sind für einen Zeitraum von sechs Monaten mind. 50% der physischen oder psychischen Fähigkeiten der betroffenen Person beeinträchtigt, ist die Gewährung einer Überbrückungsleistung sinnvoll.

Dies umso mehr, als bei vielen Unglücksfällen nicht unmittelbar festzustellen ist, ob die Behinderung dauerhaft ist und ob die notwendige medizinische Behandlung, die eventuell die Folgen des Unfalls eliminieren oder wenigstens reduzieren kann, mit hohen Lebenshaltungskosten einhergeht. Die Unfallpension ist nur zusätzlich zur beschlossenen Kapitaleinzahlung sinnvoll, steigert aber den Beitrag und sollte nicht das primäre Entscheidkriterium für eine Unfallversicherung sein.

Sinnvoller ist es in den meisten Fällen, über eine hinreichend große Deckungssumme oder einen ausreichenden Verlauf zu nachdenken, denn z.B. im Falle einer unfallbedingten Invalidität wird viel Geldbedarf für die behindertengerechte Neugestaltung und/oder Betreuung des Unfallopfers mitgebracht und es gibt vernünftigere Möglichkeiten für eine Privatrente auf dem Nachtragsmarkt.

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