Risikosportarten Versicherung Schweiz

Risk Sports Versicherung Schweiz

Welche Anforderungen stellen Risikosportarten und Extremsportarten an die Versicherung bei Unfall, Invalidität oder Tod? Was sind Risiken im Sport und was ist bei der Versicherung zu beachten? Versicherungsgesellschaften können die Leistungen reduzieren. Was müssen Sie beachten und wie versichern Sie sich als Athlet richtig? EMPFEHLEN, DASS JEDER, DER IN EINEM RISIKOSPORT TÄTIG IST, SICH AUCH FINANZIELL ABSICHERN SOLLTE.

Versicherungsleistungen um bis zu die Haelfte reduziert

Jeder, der einen riskanten oder extremen Sport ausübt, sollte sich immer darüber im Klaren sein, ob und in welchem Umfang die möglichen Konsequenzen des gefürchteten Freizeitbeschäftigung sind. Im Schadensfall können die Versicherungen die Leistung bei Vorliegen eines so genannten Risikos um bis zu 50 Prozentpunkte reduzieren. Dazu gehören nach dem UVG "alle Maßnahmen, mit denen sich die Versicherten überdurchschnittlichen Risiken aussetzen, ohne Vorsorge zu ergreifen oder ergreifen zu können, die das Gefährdungspotential auf ein angemessenes Maß begrenzen".

Bei besonders schweren Ereignissen kann die Leistung der Versicherung bis zur vollständigen Ablehnung führen. Dazu gehören zum Beispiel Canyoning oder Schneesport außerhalb der ausgetretenen Pfade. Angesichts der ständig neuen risikoreichen Tätigkeiten wird die Rangliste der als risikoreich eingestuften Sport- und Hobbysportarten regelmäßig aktualisiert. Bei der Beantragung einer Unfall-, Kranken- oder Personenlebensversicherung wird von den Versicherungsgesellschaften oft geklärt, ob die Versicherten im Risikosport oder in riskanten Freizeitbeschäftigungen tätig sind.

"Es ist unerlässlich, die Bewerbungsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten und nicht zu verbergen, dass Sie einen Hochrisikosport betreiben. Andernfalls geht die Versicherungsnehmerin das Risiko ein, dass es den gewünschten Schutz nicht gibt", sagt von Wartburg. Im Einzelfall kann es passieren, dass ein Wagnis vollständig von der Versicherung ausgenommen ist. Daher ist es für die Versicherten klärungsbedürftig, ob ein geplanter Risikosport auch in der vorhandenen Unfall- oder Krankenversicherung versichert ist (Unfallzusatzdeckung).

Auf diese Weise können Sie sich nicht von einer unzureichenden Deckung nach einem Unfalltod überraschen ließen. Wenn Sie trotz des erhöhten Risikos den "Kick" suchen, können Sie sich und Ihre Familienmitglieder mit unterschiedlichen Versicherungen gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen von Unfällen, Invalidität oder Tod versichern: Durch eine private Krankenversicherung können Defizite in der GKV oder der Unfallhilfe geschlossen werden.

So werden z.B. nach einem Sport-Unfall die Aufwendungen für Rettungs- oder Bergungsmaßnahmen oder Bergungskosten aufgerechnet. Erleidet ein Athlet eine so schwere Verletzung, dass er seinen Berufsstand nicht mehr ausübbar ist, garantiert eine Invalidenrente den Erhalt des üblichen Lebensstils durch ein entsprechend hohes Wiedereinkommen. Zudem bringt diese Vorsorgelösung steuerliche Vorteile - sowohl bei der geknüpften als auch bei der ungenutzten Altersvorsorge.

Eine Kollision mit einem Moutainbike oder einem Gleitschirm, die auf unkontrollierte Weise in ein geparktes Auto prallt - im Hochrisikosport kann es rasch zu Schäden an anderen Menschen oder Gegenständen kommen. Für Hochrisikosportler ist daher eine private Haftpflichtversicherung unerlässlich. Dabei werden nicht nur die direkten Ausgaben des verletzten Dritten übernommen, sondern z.B. auch der durch den Unfall verursachte Einnahmeausfall.

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