Rentenversicherung

Pensionsversicherung

Im Stadtverwaltungsgebäude bietet die Deutsche Rentenversicherung Rheinland Rentenberatung an. Die Leistungen der Rentenversicherung werden nur auf schriftlichen Antrag gewährt. und enthalten allgemeine Informationen zur Rentenversicherung / Krankenversicherung. Hier finden Sie auch grundlegende Informationen zur Altersvorsorge. Sämtliche Rentenversicherungsleistungen und die Klärung von Rentenversicherungszeiten sind zu beantragen.

Dabei gilt insbesondere für die gesetzliche Rente: Vor der Rente - Formulare, Formulare!

Langfristige Sicherung der finanziellen Tragfähigkeit der Rentenversicherung

Auf die zu erwartende demografische Entwicklung ist die Rentenversicherung heute wesentlich besser als in der Vergangenheit aufgesetzt. Es bedarf einer Anpassung unserer Altersversorgungssysteme, damit die staatliche Rentenversicherung effektiv und dauerhaft bezahlbar ist und die Zusatzversorgung ihre Funktion als Ausgleich für den Rückgang des Pensionsniveaus angemessen ausfüllen kann.

Zugleich ist es wichtig, neue Irrtümer in der Pensionspolitik zu verhindern und die bereits beschlossenen notwendigen Änderungen zurückzuziehen. Der Beschluss des Seniorengesetzgebers, das Rentenalter bis 2029 stufenweise von 65 auf 67 Jahre heraufzusetzen, war richtig und erforderlich. Eine Erhöhung der einheitlichen Altersgrenze trägt dazu bei, den Abbau des Arbeitskräftepotentials zu begrenzen und zu verhindern, dass der deutliche Anstieg der Lebensdauer allein von den Beitragszahlern getragen wird.

Die bisher ergriffenen Massnahmen sind jedoch nicht ausreichend, um den Beteiligungssatz nachhaltig zu sichern. Stattdessen könnte der Beitrag nach 2025 auf über 20 Prozentpunkte anwachsen. Daher sind weitere Reformschritte in der Rentenversicherung nach wie vor unumgänglich. Es muss sichergestellt sein, dass der Beteiligungssatz dauerhaft nicht über 20 vH liegt. Es geht eher um eine Neufestlegung der Rentenversicherungsaufgaben, wie sie vom Sachverständigenrat zur Beurteilung der makroökonomischen Entwicklungen empfohlen wird: Das angestrebte Vorhandensein einer angemessenen, beitragsorientierten Altersvorsorge mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit muss mehr Gewicht erhalten.

Andererseits sollten nicht durch Beitragszahlungen erworbene Renten - wie z.B. Hinterbliebenenrenten, die überwiegend aus sozialen Gründen motiviert sind, und kostspielige Ausnahmen für bestimmte Gruppen von Versicherten bei schrittweiser Erhöhung der einheitlichen Altersgrenze - gesenkt werden. Mit einer auf diesen Prinzipien basierenden Pensionsreform wird dazu beigetragen, die finanzielle Tragfähigkeit des Systems der obligatorischen Rentenversicherung langfristig zu gewährleisten. Gleichzeitig wird der Grundsatz der Gleichwertigkeit und die Anerkennung des vorhandenen Versorgungssystems gestärkt, da die gezahlten Beträge den eigenen Rentenanspruch stärker steigern und weniger für andere Tätigkeiten verwendet werden.

Dem dem demographisch induzierten Rückgang der Beitragsrendite zur staatlichen Rentenversicherung wird damit gegengesteuert. Mit der schrittweisen Erhöhung des ordentlichen Rentenalters von 65 auf 67 Jahre zwischen 2012 und 2029, die der Deutsche Reichstag am Donnerstag, den 11. Mai 2007, mit dem "RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz" beschlossen hat, ist ein korrekter und erforderlicher Beitrag zur dauerhaften Beitragssatzentwicklung geleistet worden.

Allerdings sollte die Ausnahme für Langjährige, die nach 45 Pflichtversicherungsjahren mit 65 Jahren ohne Abzüge - und zeitweilig auch mit 63 Jahren ohne Abzüge aufgrund des "RV-Leistungsverbesserungsgesetzes" - weiter gehen können, ersatzlos aufgehoben werden. Darüber hinaus hat der Wegfall von Rabatten für diese Art von Altersversorgung eine ungerechtfertigte Verbesserung gegenüber den anderen Altersvorsorge.

Dieses Pensionsrecht ist auch aus verteilungspolitischer Sicht fragwürdig: Fast ausschliesslich Empfänger von höheren Pensionen werden bevorzugt, während diese bessere Position nicht zuletzt von Empfängern mit geringem Erwerbseinkommen finanziert werden muss. Hinterbliebenenrenten, die fast ein Fünftel der Gesamtrentenausgaben ausmachen, müssen sich auf ihre eigentliche Funktion beschränken, nämlich eine angemessene Deckung für Menschen ohne ausreichendes Alter.

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