Obligatorische Krankenversicherung Deutschland

Gesetzliche Krankenversicherung Deutschland

Die Mitarbeitenden in der Schweiz sind in der Regel unfallversichert. Dazu gehören die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Die Schweizer Krankenkasse - was die obligatorische Krankenversicherung in der Schweiz kostet - ist im Inhalt der neuen obligatorischen Folgeversicherung enthalten.

Häufig gestellte Fragen - swiss - Die schweizerischen Krankenversicherungen

Als Entsendeter wechselt mein Mann von der Schweiz nach Belgien (Formular A1). Dies bedeutet, dass ich in der Schweiz weiter gegen Krankheiten abgesichert bin. Muß ich das Formblatt E106 eintragen? Falls ich in der Schweiz gebären möchte, sind diese Dienstleistungen dann auch abgedeckt? In Absprache mit der Gemeinsamen Institution KVG, die für grenzüberschreitende Koordinierungsfragen im Bereich der Sozialversicherung im Sinne des Abkommens Schweiz-EU über die Freizügigkeit von Personen verantwortlich ist, komme ich zu Ihrem Antrag wie folgt: Zunächst gehen wir davon aus, dass Sie Ihren Mann (im Zuge seiner Entsendung) nach Belgien mitnehmen.

Das bedeutet, dass Sie und Ihr Mann Ihren Wohnort nach Belgien verlegt haben und in der Schweiz bei der Krankenversicherung versichert sind. Das Entbindungsentgelt wird von der Schweizer Krankenkasse im Zuge der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Gleiches gilt, wenn die Dienstleistungen in der Schweiz ausgeführt werden. Die in Belgien (bei Behandlungen oder Entbindungen in Belgien) anfallenden Ausgaben werden indirekt vom (belgischen) Krankenversicherungsunternehmen, das die Hilfe leistet, auf Rechnung des Schweizer (zuständigen) Krankenversicherungsunternehmens nach den tatsächlichen Ausgaben getragen.

In Belgien basiert der Anspruch auf Leistungen auf dem Formblatt D 106, das vom Schweizer Krankenkassenverband (in Kombination mit der Entsendebescheinigung[A1], die anscheinend auch verfügbar ist) zu verfassen ist. Bei weiteren Rückfragen zum Verfahren empfehlen wir Ihnen, sich an die für Sie zuständige Schweizer Krankenkasse oder, falls erforderlich, an die Gemeinsame Institution KVG zu wenden.

Es wird auch empfohlen, dass Sie bei der Schweizer Krankenkasse die pränatale Einweisung Ihres Kindes anstreben.

Häufig gestellte Fragen zur grenzüberschreitenden Krankenversicherung

Was ist ein Grenzschutz? Wie muss ein Grenzsoldat eine Krankenversicherung abschließen? Darf ich auch zu einem späteren Zeitpunkt von der Pflichtversicherung befreit werden? Darf ich mich in der Schweiz anschliessend einer Pflichtversicherung unterziehen? Wann muss ich mich in der Schweiz als neue Grenzgängerin in der Schweiz absichern? Kann man die Familienangehörigen eines grenzüberschreitenden Pendlers auch in der Schweiz mitversichern?

Welche Länder erlauben es Grenzgängern, ärztliche Dienstleistungen zu erhalten? Wie gehe ich vor, wenn ich mich in meinem Wohnsitzland nicht bei E106 anmelde? Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht bei einem Umzug in die Schweiz? Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht, wenn ich eine abhängige Beschäftigung in der Schweiz aufgäbe? Was für eine Vorsorgelösung offeriert SWICA für grenzüberschreitende Pendler aus Deutschland?

Brauche ich eine Pflegezusatzversicherung in Deutschland? ¿Wie sollen meine Kleinen versichert sein? Wie sieht es mit meinem Krankenversicherungsschutz aus, wenn ich meinen Grenzgängerstatus verloren habe? Inwiefern muss ich mich bei Erreichen des Rentenalters absichern? Was ist ein Grenzschutz? Unter Grenzgängern in der Schweiz versteht man Personen, die in der Schweiz arbeiten oder selbständig sind und in einem anderen Land (in der Schweiz ) leben (in der Schweiz meist innerhalb der EU/EFTA), in das sie jeden Tag, spätestens jedoch einmal pro Jahr zurückkehren.

Wie muss ein Grenzsoldat eine Krankenversicherung abschließen? Für die Krankenkassenpflicht ist das Beschäftigungsortprinzip im Rahmen des Personenfreizügigkeitsabkommens geregelt, nach dem ein Grenzpendler mit (ausschliesslich) Erwerbsarbeit in der Schweiz auch der schweizerischen Versicherungsverpflichtung unterstellt ist. Bei Grenzgängern aus Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich gibt es eine Versicherungsmöglichkeit, die es ihnen ermöglicht, in der Schweiz von der Pflichtversicherung befreit zu werden, um sich in ihrem Wohnsitzland zu absichern.

Für die Beantragung der Freistellung von der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz muss der Betreffende innerhalb von drei Wochen nach Aufnahme einer Beschäftigung in der Schweiz bei der BAG eine Freistellung beantragen. Das Optionsrecht wird auch auf Familienangehörige ausgeübt, die nicht erwerbstätig sind (mit Ausnahmen von Deutschland ) und unkündbar sind.

Darf ich auch zu einem späteren Zeitpunkt von der Pflichtversicherung befreit werden? Für Grenzgänger aus Deutschland, Italien und Österreich besteht die Moeglichkeit, sich in der Schweiz von der Pflichtversicherung auszunehmen. Für neue Familienangehoerige (Heirat, Geburt) besteht eine Ausnahme. Als Veränderung der Lebensumstände gelten jedoch nicht: Kann ich mich in der Schweiz später einer Pflichtversicherung unterziehen?

Wann muss ich mich in der Schweiz als neue Grenzgängerin in der Schweiz absichern? Mit Beginn der Erwerbsarbeit in der Schweiz ergibt sich die Verpflichtung zum Abschluss einer Versicherung in der Schweiz (in der Regel Termin gemäss Grenzgängererlaubnis oder Registrierung der Erwerbsarbeit gemäss Eintragungsverfahren). Daher ist es in keinem Falle möglich, den Beginn der Versicherung nach dem Ende der Dreimonatsfrist rückwirkend zu datieren, weshalb der Betreffende in diesen Faellen die Versicherungsluecke bei einem Versicherungsunternehmen in Deutschland schließen muss.

Die Zugehörigkeit von bisher rechtlich Versicherten wird in der Schweiz in eine "freiwillige Mitgliedschaft" umgewandelt und die Versicherten müssen in Deutschland bis zum Beginn der Versicherung in der Schweiz beitragsabhängig zahlen. Kann man die Familienangehörigen eines grenzüberschreitenden Pendlers auch in der Schweiz versichern? Berufstätige Familienangehörige müssen aufgrund des Beschäftigungsortprinzips auch in dem Staat, in dem sie arbeiten, eine Krankenversicherung abschließen.

In der Schweiz sind in der Regel nicht berufstätige Angehörige zusammen mit dem Grenzpendler pflichtversichert, sofern es sich per Definition um Angehörige nach dem entsprechenden nationalen Recht der Schweiz in der Regel jugendliche oder in der Bildung befindliche Personen (in der Regel minderjährige oder in der Volljährigkeit befindliche Kin de sowie abhängige Kinder) sind. Welche Länder erlauben es Grenzgängern, ärztliche Dienstleistungen zu erhalten? Die grenzüberschreitenden Pendler haben in der Regel die Möglichkeit, sich in der Schweiz oder in ihrem Wohnsitzland betreuen zu lasen.

Im Rahmen der Lösung der gesetzlichen Versicherung bekommen Sie beim Abschluss des Vertrages ein Formblatt E106, das Sie bei jeder in Ihrem Wohnsitzland ansässigen GKV (sog. "temporäre Einrichtung") vorlegen müssen. Sie bekommen dann von dieser Versicherung eine Versicherungskarte, mit der Sie in Ihrem Wohnsitzland ärztliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann. ¿Was geschieht, wenn ich mich in meinem Wohnsitzland nicht mit dem Vordruck E 106 melde?

Wenn Sie sich nicht bei einer Krankenversicherung in Ihrem Wohnsitzland mit E106 anmelden, haben Sie keinen Anrecht auf Erstattung der Aufwendungen für die in Ihrem Wohnsitzland bezogenen Dienstleistungen. Es ist auch zu berücksichtigen, dass die Eintragung im Wohnsitzland in der Regel nicht retrospektiv ist, weshalb kein Recht auf Erstattung der bis zum Tag der Eintragung entstandenen Aufwendungen entsteht.

Für die obligatorische Basisversicherung nach dem KVG gelten im Falle eines Versichererwechsels die folgenden Kündigungstermine: Falls Sie über eine reguläre Basisversicherung mit einem Selbstbehalt von 300 CHF verfügt haben, können Sie Ihre Krankenversicherung zum Stichtag 31. Dezember 2009 aufheben.

Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht bei einem Umzug in die Schweiz? Wenn Sie in die Schweiz ziehen, unterliegen Sie der KVG-Versicherungspflicht. Wenn Sie von Ihrer Wohnsitzgemeinde nicht von der Pflichtversicherung befreit sind, müssen Sie ab dem Tag der Wohnsitzaufnahme eine Mindestversicherung nach dem KVG abschließen. Warst du früher als grenzüberschreitender Pendler in der obligatorischen Krankenkasse nach KVG abgesichert, gibt dir die Verlegung deines Wohnortes kein außerordentliches Beendigungsrecht und deine bisherige Krankenkasse ist befugt, die Beiträge entsprechend deinem neuen Wohnsitz anzugleichen.

Besteht ein außerordentliches Beendigungsrecht, wenn ich eine abhängige Beschäftigung in der Schweiz aufgäbe? Wenn Sie Ihre Arbeit in der Schweiz aufgeben, sind Sie in der Schweiz nicht mehr krankenversicherungspflichtig (es sei denn, Sie erhalten eine Pension ausschließlich aus der Schweiz). Dein Arbeitsvertrag muss per Ende des Monates gekündigt werden, in dem du die Erwerbsarbeit in der Schweiz fristlos einstellst.

Was für eine Vorsorgelösung offeriert SWICA für grenzüberschreitende Pendler aus Deutschland? Allen Grenzgängern, die keine gesetzlich vorgeschriebene Grenzgänger-Versicherung nach KVG abgeschlossen und keinen schriftlichen Freistellungsantrag eingereicht haben, steht es mit dem Beschluss des Bundesgerichtshofs 9C_801/2014 vom 9. Mai 2015 frei, auf Gesuch beim Ständerat des Kantons an das KVG zurückzukehren. Für die betreffenden Grenzpendler besteht nun die Option, bei entsprechendem Anlass von ihrer bisherigen Vorsorgelösung (Privatversicherung oder Selbsthilfeversicherung in Deutschland ) auf die Grundversorgung nach dem KVG umzusteigen.

Weitere Angaben zu den Anforderungen und dem Verfahren für die Kantone Basel-Stadt und Kanton Ahrgau erhalten Sie unter "Wichtige Hinweise für grenzüberschreitend arbeitende Pendler mit Erwerbsarbeit in den Kanton Ahrgau" auf den Webseiten der Gemeinsame Institution KVG. Brauche ich eine Pflegezusatzversicherung in Deutschland? Wenn Sie in der KVG-pflichtigen Basisversicherung (EUROLINE PLUS) sind, haben Sie bereits alle Sacheinlagen in Ihrem Wohnsitzland nach europäischem Recht mit dem in den Sozialtarifen Ihres Wohnsitzlandes vorgesehenen Formblatt E106 mitversichert ( "sofern Sie bei einer in Deutschland ansässigen Krankenversicherung mit E106 registriert sind").

Dazu gehören in Deutschland bereits Sachbezüge für die häusliche Krankenpflege sowie die teil- oder vollstationäre Versorgung und die Kurzzeitbetreuung. Zur Klärung, ob und in welchem Umfang es Sinn macht, diese Leistung durch eine freiwillige Zusatzdeckung zu verlängern, sollten Sie sich an Ihren Versicherungsbetreuer in Deutschland mitbringen. Deine Familienmitglieder haben die Wahl, von ihrem Recht auf Freistellung von der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz Gebrauch zu machen, auch wenn sie selbst der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz unterliegen.

Dies ermöglicht - jedenfalls nach heutiger Rechtslage - zum Beispiel, dass Sie in der Schweiz pflichtversichert sind (Vorteil der erwerbsunabhängigen Beitragszahlung) und dass Ihre nicht erwerbstätige Frau und Ihre Kinder als Ganzes aus der Pflichtversicherung in der Schweiz entlassen werden können, um in Deutschland eine gesetzliche Versicherung abzuschließen (Vorteil der Familienversicherung).

¿Wie sollen meine Kleinen sozialversichert sein? Entscheidend sind neben Ihrer bisherigen Vorsorgelösung, in welchem Staat und wie (rechtlich oder privat) der andere Mutterkonzern sozialversichert ist und wie die Ertragssituation dargestellt oder aufgeteilt wird. Prinzipiell müssen Ihre Kleinen jedoch in Deutschland sozialversichert sein, wenn der andere Vater in Deutschland erwerbstätig ist, auch wenn diese Aktivität nicht der Pflichtversicherung unterliegt (z.B. Minijob).

Wenn Sie Arbeitslosenunterstützung erhalten, unterliegen Sie der Gesetzgebung des Landes, aus dem Sie Ihr ALG erhalten (in der Regel Deutschland), weshalb Sie prinzipiell auch in Deutschland eine Krankenversicherung abschließen müssen. Aufgrund des geteilten Versicherungssystems in Deutschland (gesetzlich und privat) ist zu berücksichtigen, dass Sie sich prinzipiell in Deutschland absichern müssen, dies stellt jedoch keinen Anspruch auf Mitgliedschaft in der GKV dar.

Wenn Sie in Deutschland Arbeitslosenunterstützung erhalten, sind Sie in der Regel pflichtversichert in der GKV, aber ab dem Alter von 35 Jahren noch nicht versicherungsfähig, wenn Sie in den vergangenen fünf Jahren vor Inanspruchnahme der Leistung nicht bei einer GKV (oder nicht in der Schweiz nach dem KVG) waren.

Für weitere Informationen sollten Sie sich frühzeitig an die Agentur für Arbeit der Bundesrepublik Deutschland mitarbeiten. Wie sieht es mit meinem Krankenversicherungsschutz aus, wenn ich meinen Grenzgängerstatus verloren habe? Wenn Sie nun in Ihrem Wohnsitzland erwerbstätig sind, unterliegen Sie ebenfalls den Gesetzen Ihres Wohnsitzlandes und müssen in Deutschland eine Krankenversicherung abschließen. Wenn Sie in die Schweiz umziehen, müssen Sie Ihren bisherigen Schutz an Ihren neuen Wohnort anpasssen, da alle in der Schweiz ansässigen Menschen eine obligatorische Basisversicherung nach dem KVG haben.

Je nach aktueller Versorgungslösung haben Sie auch die Option, Ihre bisherige Zusatzversicherung aufrechtzuerhalten, so dass Sie z.B. Ihre derzeitigen Ärztinnen und Ärztinnen in Deutschland weiterbekommen. Inwiefern muss ich mich bei Erreichen des Rentenalters absichern? Das hängt vor allem davon ab, in welchem Staat Sie zum Zeitpunkt des Rentenbezugs Ihren Wohnsitz haben, aus welchen Staaten Sie eine Pension erhalten und wie Sie vor dem Bezug Ihrer Pension bei der Krankenversicherung versichert waren.

Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, vor Erhalt Ihrer Pension in einer Pflichtkrankenversicherung nach dem KVG (EUROLINE PLUS) als Grenzpendler sozialversichert waren und zusätzlich zu Ihrer Pension aus der Schweiz eine Pension aus Deutschland erhalten (die Pensionshöhe ist hier irrelevant), müssen Sie sich ab dem Zeitpunkt des Rentenbezugs auch in Ihrem Wohnsitzland versichern.

Wenn Sie in der Schweiz unter der früheren Vorsorgelösung weiter in der Schweiz abgesichert sein wollen, müssen Sie vor Erlass der Rentenentscheidung in Deutschland auf diese Pension verzichtet haben (z.B. bei niedrigen Rentenansprüchen).

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