Krankenversicherungsgesetz Schweiz

Gesundheitsgesetz Schweiz

In der Schweiz gibt es das drittbeste Gesundheitssystem der Welt. Sie sind versichert, wenn Sie in einem EU/EFTA-Land wohnen und ein Einkommen oder eine Rente aus der Schweiz erhalten. Zu welcher Krankenversicherung soll ich wechseln? Sie sind Grenzgänger und arbeiten in der Schweiz? Die Krankenversicherung ist in der Schweiz obligatorisch.

Gesundheitsversicherungsgesetz

Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) ist seit 1996 in Kraft. Sie ersetzt das Kranken- und Unfall-Versicherungsgesetz (KUVG) von 1911. Der Gesetzgeber sieht für jeden in der Schweiz wohnhaften Menschen eine Krankenversicherungspflicht vor. Der Leistungsumfang dieser Basisversicherung ist für alle Versicherungsnehmer gleich, kann aber durch eine persönliche Zusatzversicherung im Ambulanz- und Stationärbereich erhöht werden.

Im Gegensatz zur Altregelung darf das Lebensalter des Versicherungsnehmers die Beitragshöhe in der Grundversorgung nicht mehr beeinflussen. In der Schweiz werden die Altersklassen in folgende Kategorien eingeteilt: Einzelne Gesundheitsrisiken dürfen in der Krankenkasse wie im bisherigen Recht nicht beachtet werden. Zugleich soll das Krankenversicherungsgesetz den Konkurrenzkampf zwischen den Versicherungsunternehmen verstärken.

Im Vorfeld der Gesundheitsreform legte das Einstiegsalter der Versicherten die Beitragshöhe fest. Für den Aufbau der Altersvorsorge und die damit verbundene Erhöhung des Krankheitsrisikos berechnen die Versicherungen leicht höhere Beitragssätze. Starke Beitragszahlungen und Reservierungen beugen Veränderungen und Konkurrenz vor. Die Lösung dieser Problematik erfolgt durch das Krankenversicherungsgesetz. Im Krankenversicherungsgesetz (KVG) ist ein Selbstbehalt für Versicherungsnehmer vorgesehen.

Bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von achtzehn Jahren kann auf ein Franchising verwiesen werden. Das KVG behält nach dem Franchiseabzug einen 10-prozentigen Franchiseanteil für die Versicherungsnehmer bei. Für die Erwachsenen besteht ein jährlicher Eigenanteil von max. CHF 700 (Kinder und Jugendliche CHF 350). Die Krankenversicherungsgesetzgebung erlaubt in der Grundversorgung alternativen Versicherungsmodellen, die sich günstig auf die Beitragshöhe auswirkt.

Es gibt folgende Modelle: Hausarztmodell: Außer in akutem Notfall müssen die Versicherten immer zuerst ihren Familienarzt konsultieren. Telmed: Vor dem Besuch eines Arztes müssen sich die Versicherten per Telefon an eine Beratungsstelle begeben. Besonders belastend für Menschen mit niedrigem Gehalt und kinderreichen Angehörigen sind die Krankenkassenprämien pro Kopf. Die genauen Verfahren und die Hoehe der Subventionen werden auf kantonaler Ebene festgelegt.

Nähere Auskünfte erteilt die eigene Krankenkasse, die Kantonalausgleichskasse und die Sozialdienste. Bei der Kalkulation werden Vermögenswerte, Einkommen und die Anzahl der Kleinkinder berücksichtigt. Schätzungen von Fachleuten zufolge hat rund ein Dritteln aller Versicherungsnehmer in der Schweiz Anrecht auf einen Subventionszuschuss für Krankenkassenprämien. Gerade im zahnärztlichen Umfeld ist eine eigene Zusatzversicherung unerlässlich.

Der Grundversicherungsschutz deckt nur in Einzelfällen die Zahnbehandlung ab. Die Aufwendungen für Brille oder Naturheilverfahren werden auch ohne eigene Zusatzkosten von den Versicherungsnehmern selbst getragen. Die Krankenversicherungsgesetzgebung erlaubt es jedem Versicherungsnehmer, den Leistungserbringer der Grundversorgung einmal im Jahr zu ändern. Versicherte mit einer einheitlichen Basisversicherung und einer Konzession von 300 Francs (Kinder 0 Francs) können ebenfalls per Stichtag 31. Dezember den Leistungserbringer tauschen.

Beachten Sie auch den Leitfaden zum Wechsel der Krankenkassen im Jahr. Bei privaten Ergänzungsversicherungen gibt es unterschiedliche Deadlines. Für die Zusatzversicherung gilt: Kündigungsfrist beachten.

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