Krankenkasse Schweiz

Gesundheitsversicherung Schweiz

Heutzutage muss die günstigste Krankenkasse der Schweiz schließen. In der Schweiz steigen die Kosten der Krankenkassen stetig und belasten die Familien. Die KVG-Versicherung kann unabhängig von Alter und Gesundheitszustand bei jeder Schweizer Krankenkasse abgeschlossen werden. Du hast genug von horrenden Krankenkassenrechnungen? Die Krankenversicherung der Schweiz unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der anderer Länder.

Übelkeit

Bei Krankheit sfällen steht heute in der Regel die ärztliche Betreuung im Mittelpunkt. Die Verbesserung von Körperpflege und Gesundheit sowie der medizinischer Fortschritts haben dazu beigefÃ??hrt, dass frÃ?her tödliche Erkrankungen nun kuriert werden können. In der Schweiz hat sich die mittlere Lebensdauer zwischen 1880 und 2010 von 40 auf 84 (Frauen) bzw. 80 (Männer) erhöht.

Es war erst im Laufe des neunzehnten Jahrhundert, als sich der heutige Berufsstand des Mediziners entwickelte. Im Laufe des neunzehnten Jahrhundert wurden die zunächst sehr unterschiedlichen Volksgruppen unterworfenen Spitäler zu modernen Krankenhäusern oder Krankenhäusern. Darüber hinaus wurden spezielle Einrichtungen wie gynäkologische Praxen, Ärzte- und Pflegeheime für Geisteskranke oder Lungenheilanstalten für Tuberkulosepatienten eingerichtet.

Die Neuentwicklung von Medikamenten, Operationsverfahren und Untersuchungsmethoden führte in der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert zu einer bisher nicht gekannten Erweiterung, Vertiefung und Mechanisierung der medizinischen Fachgebiete. Die Betreuung von Kranken lag bis Ende des neunzehnten Weltkrieges in der Verantwortung der Familien, die auch für Arztgebühren oder Arzneimittel büßten.

Im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung unterstützten die lokalen Gemeinschaften höchstens. Industrielle Entwicklung und die Ausweitung der Lohnfertigung haben seit der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert zu einer neuen gesellschaftspolitischen Aufstellung geführt. So waren die Lohnempfänger dem Risiko von Krankheiten ohne Schutz verhältnismäßig ausgesetzt. Im Falle einer länger andauernden Erkrankung wurde der Gehalt in der Regelfall nicht weiter gezahlt.

Die meisten Betroffenen wurden während einer langen Erkrankung verarmt und mussten sich bei der Gemeinschaft umsehen. Bei den Unterstützungskassen galt der Grundsatz der gegenseitigen Solidarität: Die Versicherten zahlten Beiträge und bekamen dafür ein geringes Tagegeld im Falle einer Erkrankung, das sie vor Verdienstausfall schützte. Bereits 1914 waren 10% der Grundgesamtheit bei einer Krankenkasse krankenversichert, darunter wesentlich mehr Menschen als sie.

Für die Mediziner bedeutete dies eine Erhöhung des Patientenanteils bei den Kassen, für die die Gebühr auf der Grundlage der Tarifverträge mit den Kassen erfolgte. 1883 führt das DDR eine neue Art der Risikoabsicherung ein, die das Leitbild der privaten Unterstützungskasse verallgemeinert: die für einen großen Teil der Grundgesamtheit obligatorische Sozialkassen.

1890 wurde auch in der Schweiz eine verfassungsrechtliche Grundlage für die obligatorische Krankenpflegeversicherung gelegt. Das schweizerische Stimmvolk hat damit das von den Behörden eingerichtete Muster der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht bei den Kassen und der Lohnprozentfinanzierung unter Beteiligung des Arbeitgebers abgelehnt. Das überarbeitete Kranken- und Unfall-Versicherungsgesetz (KUVG) von 1912 verzichtet nach diesem Rückgang auf eine allgemeine Verpflichtung in der AOK.

Damit hat die Bundesregierung indirekt den Gedanken der Versicherung gefördert. Die anerkannten Krankenversicherer könnten Zuschüsse des Bundes einholen. Darüber hinaus ermöglichte das KUVG den Bezirken die Einführung der obligatorischen Krankenversicherung in ihrem Hoheitsgebiet. In rund der Haelfte der Kantone ist dies der Fall. Die einzelnen Großstädte haben sich ebenfalls für ein obligatorisches System entschlossen. In der Theorie hätten die Kantonalen Stiftungen die staatlichen Gesundheitskassen einrichten können.

Nahezu flächendeckend wurde die Umsetzung der gesetzlichen Krankenversicherungen jedoch an die vielen vorhandenen Krankenkassen delegiert, was zu einer Fragmentierung des Krankenversicherungssystems führte, die bis heute anhält. Nach dem Ersten Weltkrieg nahm die Anzahl der krankenversichert Beschäftigten allmählich, aber kontinuierlich zu: 1940 war bereits die halbe und 1980 nahezu die gesamte Bevölkerungszahl gegen Krankheiten absicher.

Bereits Ende des zwanzigsten Jahrtausends gab es jedoch Lücken in der Versicherung für Krankenhausversorgung oder Krankentagegeld. Bis 1990 war nur die Haelfte der Erwerbsbevoelkerung gegen Krankheitsurlaub gegenuebergestellt. Die Vorschläge für eine allgemeine Verpflichtung in der Gesundheitsversicherung sind im zwanzigsten Jahrtausend immer wieder gescheitert. Im Zweiten Weltkrieg wurde unter dem Einfluss des Beveridge Plans auch in der Schweiz eine umfassende nationale soziale Absicherung (die auch das Risiko einer Erkrankung abdecken würde) gefordert.

Mit der Einführung eines umfassenden Sozialversicherungssystems in Ländern wie Frankreich und Großbritannien haben sich die Schweizer Staatsorgane nach dem Ende des Krieges auf den Aufbau der AHV beschränkt. Nach dem moderaten Abschluss der Tuberkulose-Versicherung im Jahr 1949 mussten die Planungen für eine Erweiterung der Krankenkasse verschoben werden. Mit einem weiteren Kurswechsel lehnten die Wähler 1974 sowohl eine staatliche Krankenversicherungspflicht als auch einen verbesserten Versicherungsschutz gegen teure Erkrankungsrisiken ("längere Krankenhausaufenthalte" oder Verdienstausfall) ab.

Es dauerte bis 1994, bis die Verpflichtung endlich zustande kam. Mit dem neuen KVG ist nun auch die Krankenhausversorgung vollumfänglich abgedeckt. Allerdings war das Krankentagegeld noch nicht durch die Pflichtversicherung gedeckt, was die Schweiz von den meisten Ländern Europas unterscheidet. Auch die nicht versicherten Mitarbeiter konnten das Verdienstausfallrisiko durch eine überobligatorische Zusatzversicherung absichern.

Aufgrund der verspäteten Einfuehrung der allgemeinen Verpflichtung in der Gesundheitsversicherung und des hohen Anteils der von den Krankenkassen geleisteten direkten Zahlungen ist die Weiterentwicklung des Schweizer Gesundheitssystems mit derjenigen der USA vergleichbar. Auch in den USA sind die privaten Krankenkassen dominierend. Die Verpflichtung wurde noch später als in der Schweiz aufgesetzt. Anders als in den USA regelt das KUVG bereits 1912 die Vorteile und die Finanzierungsmöglichkeiten der privaten Versicherer.

In der Schweiz begünstigten die staatlichen finanziellen Zuwendungen im Unterschied zu den USA alle Versicherungsnehmer einer Krankenkasse und nicht nur bedürftige Personengruppen. Aufgrund der traditionellen Bedeutung von privaten und zivilgesellschaftlichen Institutionen wie Krankenversicherungen und Hilfswerken ist die Schweiz auch mit Deutschland und Frankreich zu vergleichen. Waren in der Schweiz und in Deutschland vor allem die Krankenversicherungen und letztendlich die Versicherungsnehmer für die Beschaffung der Mittel zuständig, so ist das Gesundheitswesen in Frankreich und Großbritannien mehr auf steuerliche Beitragszahlungen des Bundes angewiesen.

Die Schweiz hebt sich am meisten von zentralen Systemen wie dem British National Health Service ab. Die Schweiz ist im Weltvergleich durch die äusserst wichtige Funktion der privaten Einrichtungen und den föderalen Rahmen des Gesundheitssystems geprägt. Bei der Verabschiedung der Rahmenbedingungen durch den Bundes sind die Stände für die Ausführungsvorschriften und die Vollstreckung zuständig.

Längerfristig führte die Etablierung der Krankenkasse zu einer steigenden Bedarf an Medizin. Daraufhin haben die Kassen ihre Leistungsangebote eingeschränkt und die Kostendeckung der Versicherungsnehmer erhöht. Mit der rasanten Weiterentwicklung der Medizintechnik, dem Wachstum der pharmazeutischen Industrie und dem weiteren Aufbau der Krankenhausversorgung kam es in der Zeit nach dem Krieg zu einer weiteren Explosion der Kosten.

Alleine zwischen 1966 und 1989 sind die Aufwendungen der Krankenversicherung um den Faktor 8,6 gestiegen, während die Löhne um den Faktor 3,6 und die Verbraucherpreise um den Faktor 2,4 gestiegen sind. Im Jahr 1977 frierte der Staat die Zuschüsse an die Kassen ein, was die Beiträge der Versicherungsnehmer weiter erhöhte.

Sie sah unter anderem die Förderung alternativer, kostenreduzierender Versorgungsmodelle, eine deutliche Erhöhung des Selbstbehalts (Franchise, Selbstbehalt) der Versicherungsnehmer sowie eine Verbesserung der Kostentragfähigkeit und Rentabilität der ärztlichen Betreuung vor. Darüber hinaus wurde es immer schwerer, die Belange der betroffenen Parteien (Kantone, Krankenversicherungen, Pharmazie, Ärzte, Krankenhäuser, Patientenorganisationen) in politischer Hinsicht in Einklang zu bringen. der Gesetzgeber hat die Interessenvertretung der Betroffenen verbessert.

Infolgedessen schlugen diverse Templates zur Kosteneinsparung fehl. Nach wie vor ist die Stabilisierung der Gesundheitsausgaben ohne das Risiko einer erheblichen Leistungskürzung die Kernaufgabe der Sozialversicherung.

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