Invalidität nach Unfall

Unfallunfähigkeit nach Unfall

In der Regel wird die dauerhafte Invalidität erst ein Jahr nach dem Unfall festgestellt. Das Ausmaß der Behinderung hängt von der Struktur des Körpers ab, sofern die betroffenen Körperteile. Invalidität muss innerhalb eines Jahres nach dem Unfall von einem Arzt festgestellt werden. Das Invaliditätsgeld wird in der Regel als Pauschalzahlung gewährt.

Terminüberschreitung bei Invalidität - ein beliebtes Argument, um die Unfallversicherung nicht bezahlen zu wollen.

Wird in der Unfall-Versicherung die Meldefrist nicht eingehalten, erlischt der Leistungsanspruch des Versicherten auf Invaliditätsleistungen. Die Versicherten müssen den Unfall zunächst innerhalb von 12 Kalendermonaten ihrem Versicherungsunternehmen mitteilen. Die Invalidität muss innerhalb von 15 Monate (gerechnet ab dem Tag des Unfalls) von einem Facharzt ärztlich nachgewiesen und gegen den Versicherungsgeber erhoben werden.

Bei Überschreitung oder Überschreitung dieser Termine kann der Versicherungsgeber die Zahlung ablehnen. Unsere Kundin verunglückte im Juli 2009, was zu einer bleibenden Verletzung des rechten Kniegelenks geführt hat. Ein Bericht vom Januar 2010 ergab nach mehreren OPs, dass er zu 20% behindert war. Er hat im April 2010 bei seinem Versicherungsunternehmen Invaliditätsleistungen beantragt.

Es ist dem Versicherungsunternehmen nicht gelungen, ein Formblatt für die medizinische Invaliditätserklärung zu übermitteln. Der Versicherungsgeber hat ihm auf Verlangen erst ein Formblatt geschickt, das der Doktor im Januar 2011 an den Versicherungsgeber zurückgeschickt hat. Die Versicherung wies die Leistungen mit der Begründung zurück, dass die 15-monatige Frist bereits im Monat Oktober 2010 abläuft. Der Kunde hat dem Versicherungsunternehmen nun den Bericht vom Januar 2010 zugesandt.

Die Versicherung bestand jedoch auf ihrer Entschlossenheit, da der Bericht nicht zwischen dem XII. und XV. Lebensmonat nach dem Unfall verfasst und zu spat vorgelegt worden war. Gemäß der ständigen Gesetzgebung des Bundesgerichtshofs (BGH) darf die medizinische Invaliditätsbescheinigung dem Versicherungsunternehmen nicht innerhalb von fünfzehn Wochen nach dem Unfall zugegangen sein, sondern das Sachverständigengutachten muss innerhalb dieser Frist angefertigt werden.

Für die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Fristen genügt es, wenn die Bestimmung der durch den Unfall verursachten Invalidität innerhalb dieser Fristen in die Krankenakten des behandelnden Ärztes eingetragen wird. Prinzipiell dürfen keine überhöhten Ansprüche an die Invaliditätsermittlung herangezogen werden. Gemäß der ständigen Gesetzgebung des Obersten Gerichtshofs muss das Sachverständigengutachten keine abschließende Stellungnahme zu einem gewissen Grad der Behinderung abgeben.

Es ist nicht einmal notwendig, dass die Bestimmung des Unfallzustandes eines gewissen dauerhaften Schadens korrekt ist und dass der Versicherungsgeber ihn nicht innerhalb der Fristen erhält, wenn er nur rechtzeitig erfolgt ist. In immer wiederkehrenden Fällen besuchen uns Versicherungsnehmer, deren Versicherungsunternehmen versuchen, aus gesetzlich nicht vertretbaren Gründen eine Entschädigung zu unterlassen. Dies macht sich besonders bei der Auszahlung von hohen Sozialleistungen bemerkbar.

Weil die Versicherungsnehmer in der Praxis in der Regel nicht über das notwendige Fachwissen verfügt, sind die Versicherungsunternehmen mit ihrer Taktik "leugnen, blockieren, ablehnen" durchaus erfolgreich. Dabei stützt man sich natürlich darauf, dass der verletzte Unfall, der meist sowieso schon durch seine Invalidität abgeschwächt ist, eines Tages resigniert aufgeben wird.

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