Gliedertaxe Achillessehnenruptur

Gelenkachse Achillessehnenruptur

Eine Leistung wird auf der Grundlage einer sogenannten "artikulierten Steuer" ermittelt. Die Invalidität nach der Zerlegung ist ausgeschlossen. Fakten: Die Achillessehne eines Versicherten ist gerissen. Im Fußball wird die Achillessehne gerissen, ohne dass bekannt ist, ob er während des Spiels eine Verletzung erlitten hat.

Landgericht Dortmund, Entscheidung vom 20.08.2009 - 2 O 230/09

In München wird ein Achillessehnenbruch (Rezidiv) bei einer problemlosen Wanderung auf dem Olympiaberg weder durch ein äusseres Eintreten noch durch erhöhten Kraftaufwand hervorgerufen, so dass der Unfallversicherer nicht zur Leistung verpflichtet ist. Der Antragsteller wird aufgefordert, die anfallenden Gebühren zu tragen. Seit 1987 hat die Klägerin mit der Angeklagten eine 2003 geänderte Unfallversicherungspolice auf der Grundlage der AUB 2000 unterhalten.

Die Versicherung deckt unter anderem die durch einen Unfall verursachte Arbeitsunfähigkeit mit einer Invaliditätsgrundbetrag von 98.000,00 ? bei einer besonders erhöhten progressiven Invaliditätsskala (350%) und einer verbesserten Struktursteuer (Tarif XXL). Im Jahr 2004 hatte die Klägerin beim Hockeyspiel einen Achillessehnenbruch auf der linken Seite erlitten, der chirurgisch behandelt wurde. Zum 01.12. 2007 ging der Antragsteller auf den Olympiaberg in München zu Fuß.

Bei der Abfahrt unmittelbar unter den obersten Punkt auf der Nordwand des Gebirges an einer steilen Spitze zerriss die betätigte achillessehnige Sehne wieder. Die Klägerin hat dem Angeklagten beide Verstöße in einem Unfallreport vom 18. März 2008 gemeldet und eine faire Einigung über den ersten Unfall gefordert. Im Hinblick auf den am 01.12.2007 entstandenen Schaden hat sie die Bedingungen für einen Versicherungsunfall nicht als erfüllt angesehen und sich daher auch geweigert, Leistungen zu erbringen.

Für den erneuerten Achillessehnenbruch vom 01.12.2007 fordert der KlÃ?ger mit der Klageschrift InvaliditÃ?tsleistungen. Er beansprucht eine Behinderung von 30% Beinwert. Die Klägerin verlangt nach teilweisem Rücktritt der Klageschrift einen Beschluss, den der Antragsgegner ihm 23.520,00 zuzüglich 5 Prozentpunkte über dem Basissatz ab dem Tag der Ablieferung des Zahlungsauftrags zahlt.

Der Antragsgegner behauptet, dass das Gericht die Klageschrift ablehnen sollte. In der beschriebenen Abfolge der Ereignisse erkennt sie keine äußeren Auswirkungen auf die zerrissene Muskelsehne und auch keine Verletzungen durch erhöhte Belastung. Aufgrund des am 01.12.2007 eingetretenen Achillessehnenrisses, der alleiniger Rechtsstreit ist, hat der Antragsteller keinen Anrecht auf bedingte Invaliditätsleistungen, da zum einen die formalen Voraussetzungen für einen Schadensfall nicht erfüllt sind und zum anderen ein bedingter Schadensfall nicht eingetreten ist.

Vorraussetzung für eine Invalidenleistung ist nach Ziffer 2.1. 2. der beschlossenen AUB 2000, dass die Invalidenleistung innerhalb von 15 Wochen nach dem Unglück von einer Ärztin oder einem Ärztin oder einem Ärztin in schriftlicher Form nachgewiesen worden ist. Die Klägerin hat eine solche Nichtigkeitsentscheidung, die die Voraussetzungen erfüllt, trotz der Empfehlung des Gerichts nicht beim Gerichtshof eingereicht.

Zur Erfüllung der bedingten Voraussetzungen muss aber auch eine medizinische Invaliditätsbestimmung die Kausalität des angeblichen Unfallgeschehens für den erklärten bleibenden Schaden ermitteln (BGH VERR 2007, 1114; OG Hamm, NVersZ 2001, OG Frankfurt r + s 2003, OG Celle r + s 2002, OG Celle r + s 2002, OG Celle r + s 2002, OG Frankfurt r + s 2003, OG Frankfurt r + s 2003, OG Celle r + s 2002, OG Celle, OG Celle, OG C.

Weil das später vom Beschwerdeführer vorgelegte Attest vom 28. Juli 2009 keine Angaben zu den Gründen für die Verletzung der Achillessehne macht und auch die anderen medizinischen Erkenntnisse in der Datei nicht den bedingten Voraussetzungen entsprechen, ist die Behauptung des Beschwerdeführers bereits an einer formalen Voraussetzung für die Geltendmachung gescheitert. Weil ohne eine den Bedingungen entsprechende Feststellung der Invalidität durch einen Arzt die Handlung nicht eindeutig ist (OLG Hamm MDR 2006, 1045; Cloth, a.a.O., S. 108).

Darüber hinaus ist die Klageschrift auch deshalb nicht begründet, weil ein versichertes Unglück nicht von der Klägerin eingereicht wurde. Nach Ziffer 1.3 des zugesagten AUB 2000 ereignet sich ein Unfallgeschehen, wenn die Versicherten durch ein Geschehnis (Unfallereignis), das schlagartig eine Außenwirkung auf ihren Organismus hat, unwillkürlich gesundheitliche Schäden erleiden.

Ein Unglück ist somit jedes Ereignis, das nicht von der Versicherungsnehmerin kontrolliert werden kann und in Verbindung mit den von ihr verursachten Gesundheitsschäden unfreiwillig ist. Dies war anzunehmen, wenn der Antragsteller aufgrund eines unebenen Bodens gestolpert wäre. Laut Unfallbeschreibung des Beschwerdeführers riss die achillesfarbene Sehne beim Bergabgehen auf dem Olympiaberg, ohne dass dafür ein externer Einflussnahme ursächlich gewesen wäre.

Im bewussten Bewegungsablauf wurde die Achillessehnen Sehne durch die eigene Beweglichkeit selbst beschädigt, so dass die Voraussetzung für ein Unfallereignis nach Nr. 1. 3 AUB 2000 nicht gegeben ist (siehe auch LG Dortmund, Entscheidung vom 14.02. 2008 - 2 O 362/07 - mit Anmeldung Bekleidung in Juris Praxisbericht Versicherungsrecht 9/2008 Anmeldung 3 zu einem Achillessehnenriss Beim Betreten einer leicht aufsteigenden Garagenzufahrt).

Ebenso sind die Bedingungen für einen Störfall nach 1.6 AUB 2000 nicht erfüllt. Demnach wird ein Unglück auch dann als eingetreten angesehen, wenn "eine verstärkte Belastung der Gliedmaßen" vorliegt. Abweichend von der Ansicht der Klägerin ist der Achillessehnenbruch beim Abstieg vom Olympiaberg durch eine verstärkte Krafteinwirkung im Sinn von Unterabschnitt 1.6 AUB 2000 nicht aufgetreten.

Die Anforderung einer verstärkten körperlichen Anstrengung soll für den Leistungserbringer erkennbare körperliche Belastungen des Alltagslebens, die zwar eine gewisse Muskelanstrengung voraussetzen, aber keine nennenswerte körperliche Anstrengung als gelegentliche Ursache voraussetzen, vom Versicherungsschutz ausnehmen. Mit der Fragestellung, ob eine "erhöhte" Belastung vorhanden ist, ist ein einzelner Massstab anzuwenden, also auf die Bedingungen der zu verweisenden Versicherungsnehmerin (OLG Nürnberg Nürnberg NJW-RR 2000, 1273; Klopfmann in Prölss/Martin, VVG, 26).

Nach der Beschreibung des Beschwerdeführers gibt es keinen fiktiven Zufall gemäß Punkt 1.6 der AUB 2000, der an all dem bemessen ist. Der Abstieg vom Olympiaberg in München, dessen für den Aufstieg bestimmte Oberflächen nach den von der Klägerin präsentierten Fotografien in leichten Kurven von oben nach oben oder andersherum verlaufen, bedarf keiner über den sonst im Alltag üblichen Aufwand hinausgehenden Anspannung.

Eine Überlastung des Zustands des Beschwerdeführers würde dabei unberücksichtigt bleiben, da die verstärkte Krafteinwirkung Auswirkungen auf die zerrissene achillesche Sehne gehabt hätte. Allerdings ist das Gehen auf abschüssigen Wegen, Auffahrten, Rampe oder Tiefgarage mit ähnlichem Neigungswinkel wie auf dem Olympiaberg ebenso selbstverständlich wie das Auf- und Abstiegstiegen.

Die dadurch bedingte Träne einer achillesischen Sehne wird nicht durch eine verstärkte Anstrengung verursacht, sondern durch eine übliche Anstrengung, die im Alltag immer wieder auftritt und somit keine Zahlungsverpflichtung seitens der Unfallversicherung auslöst.

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