Gesetzliche Unfallversicherung Beitragssatz 2016

Unfallversicherung Beitragssatz 2016

Abbildung 07.04. 2016 Lesezeit 2 Min. Die gesetzliche Unfallversicherung erfordert keine Beitragsbemessungsgrenze und ist Teil des Sozialversicherungssystems. Die Kommission hat beschlossen, bis 2016 ein System der sozialen Sicherheit (mit Ausnahme der gesetzlichen Unfallversicherung) einzurichten.

Kommunale Unfallversicherung Bayern. Der aktuelle Beitragssatz für die Rentenversicherung beträgt 19,6%.

Wie hoch ist die Einkommensgrenze für die Unfallversicherung?

Besteht eine Einkommensgrenze für die Unfallversicherung? In Deutschland sind die meisten Krankenkassen im Sozialversicherungsbereich, wie die gesetzliche Krankenkasse oder die gesetzliche Pensionskasse, mit der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze versehen. Damit wird der zu entrichtende Beitragssatz auf der Grundlage des Arbeitsentgelts ermittelt, aber nur bis zu einer gewissen Einkommensgrenze, der Einkommensschwelle.

Daraus ergibt sich die legitime Fragestellung, ob es auch eine Einkommensschwelle für die Unfallversicherung gibt? Anders als bei der oben genannten GKV bezahlt der Auftraggeber die Beitragszahlungen zur GKV ausschließlich an den jeweiligen Berufsverband. Der Beitragssatz ist daher nicht nur an das Gehalt des Mitarbeiters gebunden, auch wenn der Bruttoverdienst bei der Beitragsberechnung eine wichtige Funktion spielt.

Aus diesem Grund gibt es aber auch keine Einkommensgrenze für die Unfallversicherung, da der Mitarbeiter nicht vor einem möglicherweise zu hohen Beitragssatz abgesichert sein muss. Weshalb gibt es keine Einkommensgrenze für die Unfallversicherung? Im Gegensatz zu den anderen Bereichen des Sozialversicherungssystems wird der Anteil an der obligatorischen Unfallversicherung ausschließlich vom Dienstgeber getragen.

Deshalb ist es im Gegensatz zur GKV oder Krankenkasse nicht zweckmäßig, eine Bemessungsgrenze für die Unfallversicherung vorzusehen oder bereits zu verwenden, da der Mitarbeiter sowieso nicht mit den Beträgen belaste. Weil die Einkommensgrenze in erster Linie dazu dienen soll, den Mitarbeiter so weit zu sichern, dass er aufgrund eines vergleichsweise höheren Verdienstes keine sehr großen Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten hat, wäre die Einkommensgrenze für die Unfallversicherung daher überhaupt nicht zweckmäßig, da die Beitragszahlungen ausschliesslich durch den Dienstgeber erfolgten.

Der Beitrag, den der Unternehmer in die gesetzliche Unfallversicherung einzahlen muss, ist abhängig vom Bruttolohn, der Branchenzugehörigkeit und der Zahl der Arbeitnehmer sowie von der Form der Fachvereinigung oder des Bundes. Deshalb können die Beitragssätze ungeachtet des Bruttolohns unterschiedlich sein.

Veränderte Sozialversicherungsbeiträge

Allerdings gab es für die gesetzliche Unfallversicherung Steigerungen des entsprechenden Festbetrags, die Kaufleute, Freiberufler und neue Selbständige zu bezahlen haben. Die Höchstbeitragsgrundlagen wurden ebenfalls erhöht, so dass Hochverdiener einen höheren Beitrag leisten müssen. Darüber hinaus ist die De-minimis-Schwelle, d.h. die Einkommensschwelle, bis zu der die Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlen müssen, seit 2017 erhöht.

Danach müssen sie aus ihrem Erwerbseinkommen einen anteiligen Monatsbetrag für die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung bezahlen, höchstens jedoch die jeweilige so genannte maximale Beitragsgrundlage. Wie hoch die Sozialversicherungsbeiträge sind, die ein Arbeitnehmer zu entrichten hat, richtet sich nach dem jeweils gültigen Beitragssatz der Art der Sozialversicherung und dem versicherungspflichtigen Gehalt des Arbeitnehmers. Für Angestellte, Arbeiter, Beamte und Freiberufler, d.h. Arbeitnehmer, die nicht selbständig sind, wird der Sozialversicherungsbeitrag zwischen der Versicherungsnehmerin und ihrem Arbeitgeber verteilt - teilweise anders.

Selbständige wie Kaufleute, Selbständige, neue Selbständige und Landwirte bezahlen den Sozialversicherungsbeitrag in der Praxis selbst. Bis auf eine einzige Ausnahmen sind alle Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer im Verhältnis zu 2016 gleich geblieben. Für die Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer gelten die gleichen Sätze. Beispielsweise bleibt der für die gesamte gesetzliche Gesundheitsfürsorge zu zahlende Beitragssatz für alle Arbeitnehmer, mit Ausnahmen der Staatsbeamten, bei 7,65 Prozentpunkten ihres Einkunfts.

Angestellte und Freiberufler müssen 3,87% und Arbeitgeber 3,78% ausgeben. Handwerker, neue Selbständige und Landwirte müssen wie bisher die vollen 7,65 Prozentpunkte aufbringen. Lediglich der Beitragssatz der GKV, den der Arbeitgeber an Beamte zu bezahlen hat, stieg zum Stichtag 31. Januar 2017 von 3,205 auf 3,535 Prozentpunkte.

Die Quote, die ein Staatsdiener selbst zu zahlen hat, liegt nach wie vor bei 4,1 vH. Der Beitragssatz für die Beamten, den Arbeitgeber und Bediensteter zusammen zahlen müssen, beläuft sich auf 7,635 vH. Wie im Jahr 2016 wird der Beitragssatz zur Pflichtrentenversicherung für Arbeitnehmer, Angestellten und Freiberufler bei 22,8 Prozentpunkten liegen - 10,25 Prozentpunkte für den Arbeitnehmer und 12,55 Prozentpunkte für den Arbeitgeber.

Wie bisher liegt die Zahl der Bergbau-Beschäftigten bei 10,25 Prozentpunkten für den Arbeitnehmer und 18,05 Prozentpunkten für den Arbeitgeber, d.h. 28,3 ingesamt. Handwerker und neue Selbständige müssen wie im Vorjahr 18,5 Prozentpunkte, Selbständige 20 Prozentpunkte und Landwirte 17,0 Prozentpunkte zahlen. Die Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer, Arbeitnehmer, Angestellte, Staatsbeamte und/oder Selbständige sind in der Unfallversicherung ausschließlich vom Arbeitgeber zu erstatten.

Seit 2016 haben sich die jeweiligen Umlagesätze nicht verändert. Für Arbeitgeber von Arbeitnehmern, Arbeitnehmern und/oder Freiberuflern gilt ein Beitragssatz von 1,3 Prozentpunkten, für Beamte von 0,47 Prozentpunkten. Die Landwirte müssen weiter 1,9 Prozentpunkte auszahlen. Der Monatsbeitrag, den Kaufleute, Selbständige und neue Selbständige für die gesetzliche Unfallversicherung bezahlen müssen, hat sich verändert und stieg von 9,11 EUR im Jahr 2016 auf 9,33 EUR seit 2017.

Aber nicht alle Berufstätigen sind kranken- und pensionsversicherungspflichtig und müssen entsprechend Sozialversicherungsbeiträge abführen. Geringfügige Mitarbeiter, d.h. Angestellte, aber auch neue Selbständige, die ein Monatseinkommen haben, das nicht über der so genannten Grenzarbeitsentgeltgrenze liegt, müssen keine Sozialversicherungsbeiträge entrichten. Der Bagatellschwellenwert wurde von 415,72 EUR im Jahr 2016 auf 425,70 EUR zum Jahresbeginn 2017 anheben.

Ein tägliches De-minimis-Limit, wie es bis 2016 bestand, entfällt seit 2017. Auch für Geringverdiener gibt es die gesetzliche Unfallversicherung. Wie bei allen anderen Mitarbeitern hat auch der Arbeitgeber die Beitragszahlungen zu leisten. Arbeitnehmer, deren Gehalt die maximale Beitragsgrundlage übersteigt, bezahlen höchstens für diesen Festwert einen korrespondierenden Sozialversicherungsbeitrag.

Die maximale Beitragsgrundlage für die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung wurde für alle Mitarbeiter von 4.860 EUR im Jahr 2016 um 120 EUR auf 4.980 EUR im Jahr 2017 erhöht. Für Gehälter mit besonderen Zahlungen beträgt sie 9.960 EUR statt 9.720 EUR ab 2017. Wer ein monatliches Einkommen über die maximale Beitragsgrundlage hinaus hat, bezahlt damit für die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung höchstens 703,18 EUR - 16,94 EUR mehr als 2016. Seit 2017 beträgt die maximale Beitragsgrundlage für die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung für Selbständige 5.810 EUR.

Im Jahr 2016 waren es 5.670 EUR, 140 EUR weniger. Im Jahr 2017 müssen Selbständige für die gesetzliche Krankenkasse höchstens 444,47 EUR pro Monat und für die gesetzliche Rentenversicherung 1.074,85 EUR auszahlen. Für alle freiberuflichen Mitarbeiter, die nach dem Freiberufler-Sozialversicherungsgesetz (FSVG) pflichtversichert sind, wie z.B. Mediziner, Pharmazeuten und Juristen, gilt ein Höchstbetrag von 1.162 EUR für die gesetzliche Rentenversicherung.

Bei Gewerbetreibenden und neuen Selbständigen mit einem Gehalt über der Beitragsbemessungsgrundlage liegt der Höchstbetrag der monatlichen Kranken- und Rentenversicherung um 36,61 EUR über dem Niveau von 2016, bei den Pflichtversicherten des FSVG um 38,71 EUR und bei den Landwirten um 34,51 EUR unter denjenigen.

Im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) sind z. B. die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung für Arbeitnehmer und Freiberufler sowie die gesetzliche Rentenversicherung festgelegt. Der Sozialversicherungsschutz für die Kranken- und Unfallversicherung ist für Bedienstete und andere Menschen, die in einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis sind oder aufgrund dieses Arbeitsverhältnisses eine Altersrente beziehen, durch das Beamten-, Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG) reglementiert.

Bei Ärzten, Apothekern und Patentanwälten gilt für die Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung das Freiberufliche Sozialversicherungsgesetz (FSVG). Die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung für Selbständige in der Land- und Forstwirtschaft und deren Familien wird durch das Landwirtschafts-Sozialversicherungs-Gesetz (BSVG) geregelt. Bei den meisten anderen Selbständigen in Deutschland, wie Gewerbetreibenden und neuen Selbständigen, ist die Sozialversicherung durch das Gesetz zur gewerblichen Sozialversicherung (GSVG) geregelt.

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