Finanzierung Unfallversicherung

Die Finanzierung der Unfallversicherung

Der Fonds für die Unfallversicherung wird von den Berufsgenossenschaften durch Beiträge der Arbeitgeber aufgebracht. Deshalb ist die Unfallversicherung sinnvoll. Mit der Unfallversicherung finanzieren Sie die enormen Veränderungen, die nach einem Unfall eintreten können. Im Gegensatz zu anderen Sozialversicherungssystemen ist die Unfallversicherung nicht gleich finanziert. Finanziert als einziger Zweig der deutschen Sozialversicherung.

Finanzierungen der Unfallversicherung

Es handelt sich um eine Auseinandersetzung mit den Urteilen des BSG vom 11.4.2013 â B 2 U 4/12 R und B 2 U 8/12 R. Nachfolgend wird das Gericht in B 2 U 4/12 R der beiden parallelen Entscheidungen wiedergegeben. Schließlich werden auf Basis der Zweckbestimmungen zu Veränderungsmà ¶glichkeiten der Finanzierung der Rechtsschutzversicherung herangezogen.

Für wen ist die Versicherung gültig?

Daher ist es eine wichtige Pflicht der Unfallversicherungsanstalten, Berufsunfälle, Berufskrankheiten zu verhindern und Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz zu vermeiden. Zu diesem Zweck verfügen die Unfallversicherungsanstalten über ein breites Instrumentarium, wie z.B. die Unternehmerberatung durch Schulungen, Fachvorträge, Schulungsmaßnahmen, die fachliche und fachliche Betreuung der Landmaschinenhersteller, die Ursachenermittlung vor Ort, die Kontrolle der Umsetzung von UVV.

Der Bereich Agrar-Unfallversicherung wird von der SVLFG (Sozialversicherung für Land- und Forstwirtschaft und Gartenbau) betrieben und ist eine genossenschaftliche Gemeinschaft zur Abdeckung von Arbeitsunfallrisiken. Es wird hauptsächlich durch Unternehmerbeiträge und Bundesbeiträge mitfinanziert. Die Arbeitgeber und Arbeitnehmer eines Landwirtschaftsbetriebs sind in der Agrar-Unfallversicherung pflichtversichert. Landwirtschaftsbetriebe sind:

Für die Versicherungsverpflichtung der Unternehmer eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes gilt: In der obligatorischen Unfallversicherung ist der Ausdruck "Unternehmen" nicht mit der allgemeinen Bedeutsamkeit eines Handelsunternehmens zu gleichsetzen. Somit können Besitzer und Mieter von privatem Land (z.B. Wiesen- oder Waldflächen) ein versicherbares Versicherungsunternehmen im Sinn der Agrar-Unfallversicherung führen. Auch die mithelfenden Ehepartner und Lebensgefährten sowie die dauerhaft betreuenden Familienmitglieder unterliegen der Pflichtversicherung in der Agrar-Unfallversicherung.

Die Versicherung gilt für alle im Betrieb tätigen Menschen, auch befristet (z.B. Angestellte, Praktikanten, Zeitarbeiter oder Saisonarbeiter). Versichert sind sowohl Jagdunternehmer wie z.B. Besitzer einer eigenen Jagt, die die Jagt selbst durchführen, als auch Jäger, die Pächter sind. Freiwillige in Fachverbänden und in Betrieben, die direkt an der Erhaltung, Kontrolle oder Promotion der Agrarwirtschaft beteiligt sind (z.B. Zuchtverbände), unterliegen ebenfalls der Versicherungspflicht.

Wer regelmässig als Entrepreneur in Agrarkapitalgesellschaften oder Personengesellschaften arbeitet, ist auch gegen Unfälle (z.B. im Garten- und Landschaftsbau) versichert. Bei den Unternehmern und ihren Ehepartnern bzw. dem Leistungsumfang der Agrar-Unfallversicherung besteht im Wesentlichen kein Unterschied zu dem der allgemeinen obligatorischen Unfallversicherung. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bekommen nach Lohnfortzahlung durch den Dienstgeber auf der Basis ihres Lohns vor dem Arbeitsunfall eine Unfallentschädigung.

Nur in Ausnahmefällen werden Schadenersatzleistungen an landwirtschaftliche Unternehmen und deren mithelfende Ehepartner oder Lebensgefährten als Pauschale ausbezahlt. Den Unternehmern steht die auf ihre besonderen Belange abgestimmte Bedienungs- und Haushalthilfe zur Verfügung. Auf diese Weise soll der Fortbestand des Unternehmens bei Verlust von agrarischen Unternehmern, Ehepartnern oder Lebenspartnern gewährleistet werden.

Prinzipiell bekommen die Entrepreneure und Ehepartner oder Lebensgefährten während der ambulanten Versorgung oder bei Erwerbsunfähigkeit Betriebsunterstützung, wenn die Fortführung des Betriebes nicht möglich ist. Aber auch bei den Pensionen gibt es für Unternehmen besondere Merkmale, die sich auf die notwendige Erwerbsminderung und den pauschalen Rentenbetrag auswirken.

Was ist die Finanzierung? Bei der Finanzierung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung wird nach dem Pay-as-you-go-Prinzip und damit nach dem Grundsatz der Nachdeckung der Nachfrage gearbeitet. Der Zwischenfinanzierung der Leistung wird durch ein Vorsorgesystem Rechnung getragen. Zur Verbesserung der Einkommenslage in der Agrarwirtschaft fördert die Bundesregierung seit 1963 förderfähige Selbstständige. Damit wird der individuelle Anteil des Entrepreneurs reduziert und er wird direkt von den operativen Kosten befreit.

Die SVLFG wurde am I. Jänner 2013 als Ergebnis der jüngsten Reformierung der Ordnung der landwirtschaftlichen sozialen Sicherheit gegründet. Im Jahr 2013 hat die Autonomiebehörde dieser Bundesanstalt einen gemeinsamen Beitragsstandard für die Agrar-Unfallversicherung festgelegt, so dass deutschlandweit gleiche Farmen den selben Beitragssatz bezahlen. Die Beiträge zur Agrar-Unfallversicherung bestehen aus einem Basisbeitrag und einem Risikobeitrags.

Durch den risikoorientierten Beitragssatz wird das Unfallwagnis im entsprechenden Betrieb betrachtet. Zu diesem Zweck wurden 16 Risiko-Gruppen eingerichtet (z.B. landwirtschaftliche Nutzflächen, Viehzucht, Jagd), die alle ihre Ausgleichsausgaben für das Vorjahr ohne Vernachlässigung eines entsprechenden Solidarbeitrags aufbringen sollen. Bei den anderen Landwirtschaftsbetrieben ohne Landmanagement und im Gartenbau wird der Risikobeitrag auf der Grundlage des Arbeitswertes und der Lohnkosten aufgrund der großen Anzahl von Lohnarbeitern berechnet.

Das SVLFG baut den Beitragsstandard für die Agrar-Unfallversicherung weiter aus. Einzelheiten zum neuen Beitragsstandard des SVLFG finden Sie auf der SVLFG-Website unter "Beitrag zur Berufsgenossenschaft" und sind aus der Statuten des SVLFG abgeleitet.

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