Feuerversicherung Kündigen

Brandversicherung Stornierung

Eine Kündigung eines Feuerversicherungsvertrages kann aus verschiedenen Gründen erfolgen. Detaillierte Informationen zur Kündigung einer Feuerversicherung. Außerdem ist diese Art von Versicherung in welchen Fällen fristlos kündbar. Was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihre Hausratversicherung kündigen wollen, erfahren Sie hier. Das Versicherungsunternehmen kann das Vertragsverhältnis auch kündigen.

Ende der Feuerversicherung

Das Auflösen eines Feuerversicherungsvertrages kann aus verschiedenen GrÃ?nden erfolgen. Natürlich gibt es neben dem Kündigungsrecht des Versicherungsnehmers auch verschiedene Gründe für die Auflösung durch den Versicherung. Vertragsänderungen, Pflichtverletzungen, Austritt aus dem Feuerversicherungsvertrag und die Möglichkeit der Auflösung für beide Vertragsparteien nach einem Schadensfall sind hier zu diskutieren. Für die Auflösung eines Feuerversicherungsvertrages mit einer Dauer von bis zu einem Jahr ist keine fristlose Auflösung zum Ende der Frist erforderlich.

In der Feuerversicherung endet die Versicherung mit dem letzen Tag der vertraglich festgelegten Zeit. Die Beendigung von Mehrjahresverträgen ist jederzeit zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres möglich. Im Falle einer Vertragsdauer von mehr als drei Jahren kann der Garantienehmer den Vertrag zum Ende des dritten oder jedes nachfolgenden Geschäftsjahres mit einer Kündigungsfrist von drei Jahren kündigen.

Sie muss dem Versicherungsunternehmen mindestens drei Monaten vor dem Ende des betreffenden Geschäftsjahres beigebracht werden. Erlischt das Versicherungsinteresse nach Aufnahme der Feuerversicherung, so läuft der Versicherungsschutz zu dem Zeitpunkt ab, zu dem der Versicherungsgeber von der Einstellung des Versicherungsschutzes erfährt. Wenn die erste oder eine Einmalprämie am Fälligkeitstag nicht bezahlt wird, kann der Versicherungsgeber vom Vertrage zurücktreten, solange die Bezahlung noch nicht erfolgt ist.

Ein Widerruf ist nicht möglich, wenn der Garantienehmer die Nichtbezahlung nicht zu verantworten hat. Auch bei einer groben Verstöße gegen die vorvertragliche Informationspflicht des Versicherten nach 16 VVG kann der Versicherungsgeber vom Versiche rungsvertrag absehen. Gemäß 16 VVG hat der Garantienehmer dem Versicherungsunternehmen alle ihm bekannt gewordenen und für die Risikoübernahme wesentlichen Sachverhalte bei Vertragsabschluss umfassend und wahrheitsgetreu mitzuteilen.

Darüber hinaus hat der Garantienehmer die risikoerhöhenden Fakten anzugeben, die erst nach Beantragung des Antrags, aber vor Versand der Versicherungspolice auftraten. Infolge einer wesentlichen Verletzung der Meldepflicht durch den Vorvertrag kann der Versicherungsgeber gemäß 17 Abs. 1 VVG vom Vertrage absehen. Die Kündigung muss gemäß 20 Abs. 1 VVG innerhalb eines Monates nach Kenntniserlangung des Versicherers von der Verletzung der Meldepflicht zugehen.

Neben den oben erwähnten "normalen" Ankündigungsfristen kann der Garantienehmer den Feuerversicherungsvertrag auch nach einer unilateralen Änderung des Vertrages (z.B. Prämienerhöhung, Reduzierung der Versicherungssumme, Beschränkung des Versicherungsschutzes) mit sofortiger Wirkung und ohne Kündigungsfrist kündigen. Verstößt der Versicherte gegen seine Meldepflicht hinsichtlich der risikoerhöhenden Ereignisse leicht schuldhaft, kann der Versicherungsgeber den Versicherungsvertrag mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr kündigen, es sei denn, der Versicherungsgeber hätte den Versicherungsvertrag mit Wissen um die nicht offenbarten Ereignisse unter denselben oder anderen Voraussetzungen geschlossen.

Das Kündigungsrecht muss der Versicherungsgeber unter Angabe der ihm zugrunde liegenden Sachverhalte innerhalb eines Monates in schriftlicher Form einfordern. Der Zeitraum von einem Monat erstreckt sich auf den Tag, an dem der Versicherungsgeber von der Pflichtverletzung erfährt. Bezahlt der Versicherte eine Nachprämie nicht rechtzeitig, kann der Versicherungsgeber vom Versicherten auf dessen Rechnung eine Auszahlung in schriftlicher Form verlangen und eine Frist von mind. zweiwöchentlich ab Erhalt der Aufforderung zur Auszahlung setzen.

Die Versicherung kann nach erfolglosem Verstreichen der in der Erinnerung festgelegten Zahlungstermine den Versicherungsvertrag ohne Einhaltung einer Frist mit sofortiger Wirkung kündigen, wenn sich der Garantienehmer mit der Begleichung der fälligen Forderungen noch in Rückstand befindet. Wird das Versicherungsverhältnis vor Ende der Versicherungszeit gekündigt, hat der Versicherungsgeber nur Anspruch auf den Teil der Versicherungsprämie für diese Versicherungszeit, der der Zeit des Bestehens des Versicherungsschutzes nachkommt.

Für die Wahrnehmung des Kündigungsrechts und für Mitteilungen des Versicherungsnehmers ist die Textform erforderlich. Der Widerruf erlischt, wenn der Garantienehmer innerhalb eines Monates nach Widerruf oder, wenn er mit der Fristsetzung zusammenhängt, innerhalb eines Monates nach Ablauf der Frist bezahlt. Erlischt das Versicherungsinteresse nach Versicherungsbeginn, so hat der Versicherungsgeber Anspruch auf die von ihm hätte beanspruchte Versicherungsprämie, wenn die Versicherungsleistung nur bis zu dem Zeitpunkt geltend gemacht worden wäre, zu dem der Versicherungsgeber von dem Zinsverlust erfuhr.

Verstößt der Garantienehmer gegen seine Pflicht zur Mitteilung risikoerhöhender Ereignisse, kann der Versicherungsgeber den Versicherungsvertrag fristlos kündigen, wenn der Garantienehmer seine Pflicht vorsätzlich oder grobfahrlässig verletzt hat. Die Nichtvorhandensein von Absicht oder Grobfahrlässigkeit ist vom Garantienehmer nachzuweisen. Liegt die Rechtsverletzung auf leichter fahrlässiger Pflichtverletzung, kann der Versicherungsgeber den Versicherungsvertrag mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr kündigen.

Erkennt der Versicherungsgeber eine Erhöhung des Risikos, kann er den Versicherungsvertrag mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr kündigen. Anstelle der Beendigung kann der Versicherungsgeber nach seinen Geschäftsprinzipien ab dem Moment der Gefahrenerhöhung eine höhere Vergütung fordern oder die Deckung des gestiegenen Risikos ausklammern. Steigt die Versicherungsprämie infolge der Gefahrenerhöhung um mehr als 10% oder schliesst der Versicherungsgeber die Deckung des gestiegenen Risikos aus, kann der Garantienehmer den Versicherungsvertrag innerhalb eines Monates nach Erhalt der Benachrichtigung des Versicherungsunternehmens fristlos kündigen.

Der Versicherungsgeber hat den Versicherten in der Meldung auf dieses Widerrufsrecht zu unterrichten. Jede der Parteien kann nach Eintreten eines Versicherungsfalls den Vertrag kündigen. Der Rücktritt muss schriftlich erfolgen. Beendet der Garantienehmer die Feuerversicherung nach einem Schadensfall, so wird ihre Beendigung unverzüglich nach Erhalt durch den Versicherungsgeber wirksam. In diesem Fall wird die Feuerversicherung durch den Garantienehmer beendet. Die Versicherungsnehmerin kann jedoch festlegen, dass die Beendigung zu einem spÃ?teren Termin, spÃ?testens jedoch zum Ende der aktuellen Versicherungszeit, in Kraft tritt.

Die Versicherung kann die Feuerversicherung auch nach einem Schadensfall kündigen. Die Beendigung durch den Versicherungsgeber wird einen Kalendermonat nach Erhalt durch den Versicherten wirksam. In diesem Fall wird die Beendigung durch den Versiche rungsnehmer einbehalten. Für die Stornierung eines Brandversicherungsvertrages ist immer ein neuer Vertrag erforderlich, da ein Haus nicht ohne Feuerschutzversicherung sein sollte. Bei einem Prämienvergleich muss man sich immer die Zeit lassen, denn nur durch den Abgleich der verschiedenen Provider ist es möglich, die günstigste individuelle Versicherungsprämie für die Feuerversicherung zu erwirken.

Mit unserem gewerblichen Gebäudeversicherungsvergleich haben Sie die Chance, den billigsten Anbieter auszuwählen. Aus den obigen Bemerkungen geht hervor, dass es für die Versicherten in vielen FÃ?llen sinnvoll ist, sich vor Vertragsabschluss oder bei einem beabsichtigten Versicherungswechsel von einem selbstÃ? ndigen Versicherungsspezialisten berÃ?

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