Berufsunfähigkeitsversicherung ja oder nein

Arbeitsunfähigkeitsversicherung Ja oder Nein

Arbeitsunfähigkeitsversicherung: Macht es Sinn, ja oder nein? Die Frage, ob ja oder nein bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, stellt sich überhaupt nicht. Der BU zählt nur bis dahin. Weshalb ist die Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Macht die Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn oder nicht? Ein Ja oder Nein?

Ähnlich wie die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Privathaftpflichtversicherung zur Sicherung der privaten Vermögensbasis zweckmäßig. Die Privathaftpflichtversicherung hat eine Deckung von über 75% und gilt gemeinhin als "sehr wichtig", doch die Berufsunfähigkeitsversicherung und der bedeutende wirtschaftliche Versicherungsschutz im Falle einer Arbeitsunfähigkeit werden immer wieder in Frage gestellt, nicht zuletzt wegen der gestiegenen Versicherungskosten.

Unsere Tipp: Entscheide selbst, ob es Sinn macht, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen oder nicht. Laut einer Studie der Bundesversicherungsanstalt Continentale sind nur 13% davon überzeugt, dass sie arbeitsunfähig werden könnten. Im Laufe des Berufslebens wird jeder fünfte Mitarbeiter und jeder dritte Mitarbeiter unfähig. Viele Menschen sind erstaunt, zu welchem Zeitpunkt und aus welchen Ursachen die meisten Arbeitnehmer, Beamte und Selbständigen behindert werden.

Nicht die oft vertretenen Arbeitsunfälle oder Freizeitsportunfälle sind es: Der überwiegende Teil der BU-Anwendungen sind psychologische Störungen, schon in jungem Alter. Krankheitsprävention ist bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn! Wie aus der obigen Übersicht ersichtlich ist, sind Geisteskrankheiten (35,7 Prozent) die mit weitem Abstand hÃ?ufigste Verursacher einer Berufsunfähigkeitsrente.

Tumorerkrankungen wie Krebs (17,1 Prozent) oder Schädigungen des Bewegungsapparates (16,1 Prozent) wie der klassische Scheibenvorfall sind nur auf Platz zwei und drei zu finden. Damit machen die in dieser Liste aufgeführten Erkrankungen über 72 Prozentpunkte (!) aller Ursachen für die Berufsunfähigkeitsversicherung aus. Wie oben zu erkennen ist, beträgt das Arbeitsausfallrisiko aufgrund eines (Arbeits-)Unfalls weniger als 10% aller Vorfälle.

Bereits heute steht innerhalb einer Krankenkasse eine BUZ zur Verfügung. Zweck der Notfallversicherung ist es, die zusätzliche wirtschaftliche Belastung nach einem schwerwiegenden Unglück zu übernehmen (z.B. Umzug eines Behindertenhauses, Umzug eines Autos, etc.) und nicht den Monatseinkommensverlust zu erstatten. Auch die wesentlich höhere Gefährdung, aufgrund von Krankheit seinen Arbeitsplatz kündigen zu müssen, ist noch nicht versichert.

Die Beantwortung dieser Frage kann mit einem klaren NEIN erfolgen. Zusätzlich zu den Gesundheitsproblemen treten weitere wirtschaftliche Probleme auf. Lediglich die Privatversicherung in Gestalt einer BU-Rente - oder anderer finanzieller Vorsorge und Ressourcen - bietet in der sicher schwierigen Zeit nach einem Arbeitsunfall oder einer Krankenstand die nötige Deckungsvorsorge.

Kritik und Analysten sind sich einig, dass der permanente Gehaltsverlust ein großes Hindernis für alle Menschen ist, ob Angestellte, Staatsbeamte oder Selbständige. In den vergangenen Jahren hat die Sammlung WARTENTEST verschiedene Fachgruppen untersucht: Unter anderem die Invaliditätsversicherung für Staatsbeamte im Jahr 2011, Starterverträge für Young Professionals im Jahr 2012, BU-Schutz für Angestellte und Selbständige im Jahr 2013, etc.

Unsere Empfehlung: Es geht nicht so sehr darum, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn macht - sondern jeder Einzelne muss selbst bestimmen, wann der BU-Schutz für vernünftig gehalten wird und ob man ihn sich überhaupt erwirtschaften kann ("will"). Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist ab dem Alter von zehn Jahren zweckmäßig. Unmittelbar nach der Geschlechtsreife der Kleinen und dem Auftreten bestimmter Erkrankungen wie z. B. Allergie, Heu-Fieber, Asthma und anderer Beanstandungen kann der Versicherungsvertrag mit Aufpreisen oder Ausnahmen im Antrag abgeschlossen werden.

So kann man für das Gesundheitsrisiko Fragen und Gesundheitsuntersuchungen bereits von Anfang an vermeiden.

Mehr zum Thema