Berufsunfähigkeitsversicherung Erklärung

Erklärung zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Laufzeit: Versicherung gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit. Schließen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Arbeitsunfähigkeitsversicherung - Diagnose und Definition. Die Berufsunfähigkeit ist langfristig und manchmal sogar lebenslang. In unserem Glossar finden Sie alle wichtigen Begriffe rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Arbeitsunfähigkeitsversicherung - Begriffsbestimmung

Konzept 1: Absicherung gegen das Invaliditätsrisiko. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es in Gestalt einer eigenständigen Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Zusatzkrankenversicherung für Berufsunfälle. Der Versicherungsnehmer erhält im Falle eines Versicherungsfalles eine vertraglich festgelegte BU-Rente aus seiner BU-Versicherung. Gemäß der reglementarischen Berufsunfähigkeitsverordnung ist ein solcher Vorfall gegeben, wenn die Arbeitsunfähigkeit in Höhe von mind. 50% der Versicherungsnehmer vorliegt. In diesem Falle werden 100 Prozent der vertraglich festgelegten Versorgungsleistungen ausbezahlt.

Die stufenweise Regelung sieht eine Arbeitsunfähigkeitsleistung aus einem Invaliditätsgrad von 25 bzw. 33% vor. Dabei wird die BU-Rente nur noch aus 75% bzw. 67% BU in der tariflichen Menge ausbezahlt. Bei Anwendung der so genannten 75%-Klausel ist eine Erwerbsunfähigkeit nur dann gegeben, wenn der Invaliditätsgrad 75% oder mehr beträgt.

SchÃ?ler, Lehrlinge und Studenten: Darüber hinaus können sich Kinder, Jugendliche, Praktikanten und Studenten bereits gegen eine Arbeitsunfähigkeit absichern. Bei Berufs- oder BU hat diese Personengruppe keinen oder nur einen geringen gesetzlich vorgeschriebenen Deckungsschutz. Weil Kinder, Jugendliche und Studenten noch keinen Berufsstand haben, gibt es für die Klassifizierung besondere Vorbedingungen.

Manche Versicherungen gewähren nur für die Ausbildungsdauer Deckung gegen Invalidität, andere für Berufsunfähigkeit, treffen aber die Wahl, welcher Berufsstand getestet wird, in Abhängigkeit von der Restzeit der Berufsausbildung. Dies bedeutet, je näher der Versicherte am Ende seiner Berufsausbildung ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass er für den gewünschten Ausbildungsberuf getestet wird.

Allerdings sind die Vorschriften von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen verschieden. Weil das Gefährdungspotential für Kinder, Jugendliche und Studierende, arbeitsunfähig zu werden, gering ist, sind die Beitragssätze dementsprechend gering. Der Betrag der versicherungspflichtigen Berufsunfähigkeits- oder Invalidenrente variiert von Versicherung zu Versicherung. Antragstellung für die Berufsunfähigkeitsversicherung erfordert eine besondere Überprüfung im Hinblick auf die Versicherungssicherheit des Riskios.

Zeigt die Risikobewertung, dass ein Gesuch zu den gebotenen Konditionen nicht akzeptiert werden kann, so ist zunächst zu prüfen, ob eine Risikoprämie das gestiegene Risikopotenzial ausgleichen kann. Übersteigt die beantragten Berufsunfähigkeitsrenten eine vom Versicherungsunternehmen je nach Lebensalter des Bewerbers festgesetzte Höchstgrenze (Prüfungsgrenzen), ist in der Regel eine medizinische Abklärung erforderlich.

b) Ökonomische Risikobewertung: Empirische Bedingungen belegen, dass das objektive Arbeitsfähigkeitsrisiko im Vergleich zur Versichertenrente unvermeidlich zunimmt. In der ökonomischen Risikobewertung überprüft der Versicherungsgeber daher, ob die beantragten Renten in einem angemessenen Verhältniss zum Erwerbseinkommen der Versicherungsnehmer stehen.

Viele Versicherungsunternehmen legen als Höchstgrenze 60 Prozent ihres individuellen Bruttojahresverdienstes als jährliche Rente fest, wobei alle privatwirtschaftlichen Berufsunfähigkeitsleistungen - einschließlich der beantragte BU-Rente - berücksichtigt werden.

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