Bergungskosten Krankenversicherung

Bergelohnungskosten Krankenversicherung

Die Lawinenrettung ist nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt. Es ist jedoch nicht unbedingt so, dass die Krankenkasse dafür aufkommt und vernünftige Selbstbehalte, einschließlich Such- und Rettungskosten, einhält. Überprüfen Sie die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung im Zielland (dvka.de). Übernimmt die private Unfallversicherung die Bergungskosten?

Bergungskosten, Kostenerstattung durch die Krankenversicherung wurde abgelehnt.

Nach einem Skiunfall (in Deutschland) wurde ich mit einem Schneemobil (DRK) von der Start- und Landebahn zu einem Krankenwagen (zum Zustellort des Rettungsdienstes) mitgenommen. Der Krankenwagen wurde verwendet, um den Patienten zum Spital zu bringen. Bei meiner Krankenversicherung habe ich die zu übernehmenden Ausgaben angemeldet (ich habe eine Pflichtversicherung). Der Krankenversicherer wies die Kostentragung mit der Begruendung zurueck, dass die Skipistenrettung keine Dienstleistung der GKV sei.

Die Einwände wurden auch mit der Begründung zurückgewiesen, dass bei der Bemessung der Kostentragung zwischen Bergungs- und Bergungskosten differenziert wurde. Auch die Bergungskosten (Transport von der Abfahrt zur Übergabestelle ) können prinzipiell nicht gedeckt werden. Der Patiententransport wurde daher nur von der Straße (von der Übergabestelle des Rettungsdienstes) gedeckt. Muß ich die DRK-Verbandrechnung selbst zahlen und dann das Geldbetrag bei der Krankenversicherung einfordern?

Wenn Sie unter allen Umständen so stark verwundet wurden, dass eine Erstversorgung auf der Start- und Landebahn bereits dringlich war und der Verkehr zwischen Start- und Landebahn (Unfallstelle) und Übernahmestelle durch den Krankenwagen ohne medizinische Notfallversorgung nicht gerechtfertigt gewesen wäre, ist dies bereits eine "Rettung", für die die Kraftfahrtkasse zahlen muss.

Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, gibt es nur eine reine "Bergung", für die die EK nicht zur Intervention verpflichtet ist. In jedem Falle müssen Sie zuerst die anfallenden Gebühren tragen und haben dann einen Rückerstattungsanspruch gegen die AK einschließlich Zins und eventueller Finanzkosten.

Sicher ist sicher

Deshalb empfehlen nicht nur Konsumentenschützer den Feriengästen, eine Krankenversicherung für Auslandsreisen abzuschließen. Allerdings ist diese Sicherung nicht ganz so einfach. In den meisten FÃ?llen ist ein unbeschwerter Urlaubsbeginn nur mit einer Privatreisekrankenversicherung möglich - und das mÃ??ssen sowohl die gesetzlichen als auch die Privatkranken sein. Gerade für Wintersportler ist eine Reisekrankenversicherung im Ausland ein Muss.

Andernfalls können ihnen sehr hohe Folgeschäden entstehen, wenn z.B. ein Helikopter nach einem Skiausfall zur Hilfe kommen muss. Die GKV trägt nämlich je nach Urlaubsziel auch die ärztliche Versorgung nach einem Sportunfall (siehe unten). Die Bergungskosten sind jedoch in der Praxis nicht enthalten. Für viele privat Versicherte ist es auch lohnenswert, eine zusätzliche Reisekrankenversicherung im In- und auswärts abzuschließen: Während einige Versicherungen die Bergungs- und Rettungskosten im In- und Auslande tragen, bieten andere Zölle keinen solchen Rundum-Schutz.

Abhängig von den Tarifkonditionen decken einige Tarifmodelle auch nur dann Bergungskosten, wenn sie ärztlich veranlasst sind, d.h. wenn die Unfallschwere eine Bergungsaktion und einen raschen Verkehr erfordert. Dies trifft jedoch nicht zu, wenn der Hauptrettungsgrund nicht die Schweregrad der Schädigung, sondern die Unbeschwerbarkeit des Untergrundes ist.

Für den Abschluß einer Auslandsreisekrankenversicherung gibt es noch einen weiteren Grund: die Gewissheit, für eine Therapie nach deutschen Maßstäben gezahlt zu werden - unabhängig davon, in welchem Ferienland Sie sich befinden. Sie haben prinzipiell nur dann Leistungsansprüche aus ihrer Krankenversicherung, wenn sie in die Mitgliedstaaten des EWR, in die Schweiz oder in Staaten mit denen Abkommen zur sozialen Sicherung bestehen.

Auch in den Staaten, in denen der Krankenversicherungsschutz wirksam ist, müssen die Krankenversicherungen nur die Heilungskosten für Dienstleistungen auf der Ebene des Bestimmungslandes erstatten. Eine Reisekrankenversicherung sorgt hier für Geborgenheit und Abwehr. Manche Zölle tragen die Rücktransportkosten auch dann, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist, aber aus medizinischer Sicht vernünftig und gerechtfertigt scheint.

Im GKV sind die Rücktransportkosten generell ausgelassen. Daher rät die Dienststelle "Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland" des Spitzenverbandes GKV, für die Zeit des Aufenthaltes im Inland eine eigene Reisekrankenversicherung zu schließen. Bei Reisen ins europäische Ausland sind Privatpersonen besser geschützt. Während eines Monats, teilweise über einen längeren Zeitraum bei einigen Gesellschaften oder aufgrund einer Einzelvereinbarung besteht die privatrechtliche Vollversicherung gar in der ganzen Welt.

Deshalb kann der Abschluß einer Auslandsreisekrankenversicherung auch für privat Versicherte von Bedeutung sein. Das hat noch einen weiteren Grund: Wenn wirklich Ausgaben anfallen, die die Reisekrankenversicherung zu tragen hat, stellt dies keine Gefahr für den Prämienerstattungsanspruch in der "richtigen" Vollkaskoversicherung dar - und muss nicht vom Versicherten selbst im Zuge eines möglichen Selbstbehaltes in der Vollkaskoversicherung aufkommen.

Es ist kein Zufall, dass viele Menschen in Deutschland seit Jahren auf die sinnvolle Zusatzpolitik vertrauen: Weil Sie selbst wenn Sie sich nicht von der kalten, sondern vom Strand angezogen fühlen, wissen, dass Sie mit einer Krankenversicherung für Auslandsreisen auf der sicheren Straßenseite sind.

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